Der Vorsprung wirkte wie Gift

Handball-Landesligist TV Uelzen verliert in eigener Halle mit 25:27 gegen Schlusslicht MTV Embsen

Handballer beim Sprungwurf am Kreis.
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Erstmals durchprusten nach der Enttäuschung gestern Abend für den TVU mit Johannes Specht (rechts)! Hier setzt er sich gegen die Embsener Ritz und Rudloff (links) durch.
  • Bernd Klingebiel
    VonBernd Klingebiel
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Damit hatte kaum jemand gerechnet: Handball-Landesligist TV Uelzen hat das Nachholspiel gegen den bis dato in sechs Partien punktlosen Tabellenletzten MTV Embsen mit 25:27 (15:12) Toren verloren. Trainer Maurice Maus: „Ich bin richtig sauer und tief enttäuscht!“

Uelzen – Nach dem verkorksten Heimspiel vor rund 100 Zuschauern in der HEG-Halle verharren die ambitionierten Black Owls mit 4:6 Punkten auf dem siebten Rang.

TV Uelzen - Embsen 25:27 (15:12)

Torfolge: 5:1 (6.), 8:4 (13.), 12:8 (24.), 15:14 (37.), 17:15 (40.), 17:18 (42.), 21:19 (48.), 21:22 (51.), 22:25 (57.).

Zeitstrafen: 1 – 3.

TV Uelzen (Tore): Sommerburg, Schröer – Eder (4/2), J. Specht (5/1), Simon, Trieglaff (1), Lüder, Lauer (5), Löbens (2), Kwiotek, Lerche, L. Specht (7), Schenk (1).

Maus hatte sein Team zur unbeliebten Sonntags-Anwurfzeit in Bestbesetzung beisammen. So schien nach einer schnellen 5:1-Führung alles nach Plan zu laufen für die Gastgeber. Der TVU spielte immer wieder über den starken Fynn Lauer mit Tempo, ließ den Ball laufen, fand den Abschluss.

Doch der klare Vorsprung war wie Gift. Maus: „Wir haben wohl zu früh gedacht, das wird ein leichtes Ding.“ Hinzu kam eine Umstellung. Gezwungenermaßen, denn Kevin Kwiotek konnte ab der 20. Minute verletzt nicht mehr weiterspielen. Plötzlich fehlte es an Dynamik. Maus: „Wir haben uns in Einzelaktionen verrannt.“

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