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Handball-Landesligist TV Uelzen rüstet zur nächsten Heimspiel-Party

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Von: Bernd Klingebiel

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Handball-Mannschaft jubelt vor den Zuschauerrängen in der Sporthalle.
Handball-Landesligist TV Uelzen will auch nach der Heimpartie gegen die HSG Nord Edemissen/Uetze wieder mit seinen Fans in der HEG-Halle feiern. © Bernd Klingebiel

Soviel steht fest: Wie auch immer das Spiel am Samstagabend (19. November) gegen die HSG Nord Edemissen/Uetze (19 Uhr, HEG-Halle) endet, der TV Uelzen wird seine Tabellenführung in der Handball-Landesliga der Männer nicht hergeben.


Uelzen – Im besten Fall mit einem Heimsieg bauen die Black Owls ihren Vorsprung auf die spielfreien Verfolger aus Wittingen und Dannenberg sogar auf drei Zähler aus.

Die Chancen dafür stehen offensichtlich außergewöhnlich gut, denn selbst Trainer Maurice Maus nimmt die Titelkandidaten-Tarnkappe ab und spricht von einer Favoritenrolle seiner Sieben. Nach dem imponierenden 34:22-Heimsieg gegen Eintracht Braunschweig am letzten Sonnabend vor 300 begeisterten Zuschauern herrsche auch gegen die HSG im Team eine „positive Anspannung“. Und die Fans, ja die Fans sorgen für zusätzliche Schaffenskraft. Es sei bemerkenswert, wie sehr sie hinter dem Team stünden und wie zahlreich. „Das habe ich bei unseren bisherigen Auswärtsspielen in keiner anderen Halle so erlebt“, lobt Maus das Uelzener Publikum.

Die Gäste kommen nach einem im Sommer vollzogenen Beitritt der Handballer des VfL Uetze zur HSG Nord Edemissen als Wortmonster daher, aber nicht als sportliches Ungetüm. Zumindest meistens nicht, denn der Tabellenachte gewann erst zwei Mal (5:9 Punkte). Er zog sich bei seinen Niederlagen aber teils kompetent aus der Affäre, etwa beim 27:28 in Bergen. Wie der TVU (5. Johannes Specht/52 Tore, 11. Lukas Specht/40, 20. Fynn Lauer/31) hat die HSG drei Spieler in den Top 20 der Torjäger stationiert: Philipp Lackinger (15./36), Jonas Wiefeld (16./35) und Thorsten Wietfeld (20./31).

Maus, der mit seinem HSG-Gegenüber Frank Pausewang einen ehemaligen Mitspieler aus frühen Herrenjahren bei der SG Zweidorf/Bortfeld wiedersehen wird, ist gewarnt: „Wir stellen uns auf einen möglicherweise starken Gegner ein und benötigen eine topkonzentrierte Leistung.“

Die muss der TVU ohne Marius Eder (Wadenzerrung gegen Braunschweig) abrufen. Ob Christian Lüder nach seiner Knöchelverletzung wieder einsatzbereit sein wird und Keeper Till Meyer (Knie) spielen kann, entscheide sich jeweils kurzfristig. Als zweiter Torwart neben Dominik Sommerburg würde Routinier Nico Paepke einspringen, weil Marvin Schröer seine Karriere aus gesundheitlichen Gründen beendet hat, erklärt Maus.

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