Verband will bis Ostern entscheiden

Handball: „Das kann man nachholen“

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Ob die Saison im heimischen Handball fortgesetzt wird, ist ungeklärt (Szene aus dem Spiel des Regionsoberligisten TV Uelzen gegen Garßen II im Dezember).

Uelzen/Landkreis – Im Handball der Region Lüneburger Heide ist die Saison bereits sehr viel weiter fortgeschritten als im Fußball, denn die Teams haben auch im Winter um Punkte gespielt.

Zumeist stehen in den unteren Ligen noch höchstens sechs Partien für die Teams auf dem Plan, in der Landesliga sind es für den TV Uelzen und seine Konkurrenten noch bis zu acht.

Der Handball-Verband-Niedersachsen hat die Saison wegen der Corona-Pandemie vorerst bis zum 19. April ausgesetzt. „Es ist geplant, bis Ostern zu entscheiden, ob die Saison fortgesetzt wird“, teilte HVN-Präsident Stefan Hüdepohl (Uelzen) mit.

Der Vorsitzende der Handball-Region, Wolfgang Kaplick, hofft auf ein reguläres Finale der Spielzeit: „Ich bin dafür, die Saison nach den Osterferien zu Ende zu spielen“, erklärte er gegenüber der Celleschen Zeitung. Das Programm von „höchstens noch sechs ausstehenden Partien“ bei den Erwachsenen auf Regionsebene „kann man nachholen“. Und die Jugendlichen seien in ihren Ligen ohnehin „fast durch“.

Für einen klaren Schnitt sorgte unterdessen der Hessische Handball-Verband (HHV). Er hat die Saison auf Landesebene für beendet erklärt. Und dürfte mit den Regularien für die Abwicklung für ordentlich Diskussionsstoff sorgen: „Die Auf- und Abstiegsregelungen zur und für die folgende Spielrunde 2020/21 werden mit dem Tabellenstand der jeweiligen Spielklasse vom Freitag, 13. März 2020, gewertet.“ Damit unweigerlich verbunden: Verzerrungen und empfundene Benachteiligungen aus dem Spielbetrieb.

TSV Nettelkamps Trainer Thomas König zeigt sich entsprechend gespannt, „ob die Serie in allen Klassen, auch der Jugend, zu Ende gespielt wird. Oder ob in den Klassen, in denen Auf- und Absteiger oder Meister schon feststehen, abgebrochen wird.“ Der Coach des Tabellenfünften der 2. Männer-Regionsklasse: „Ein paar Jahre bin ich ja auch schon dabei, so was gab’s wohl noch nie.“  kl

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