Spiel der Woche: 2:1-Arbeitssieg für den TSV Bienenbüttel beim SV Rosche

Halbe Kraft reicht dem TSV

Rosches Stürmer Johannes Lokai (rechts) trifft den Ball nicht richtig – es war die beste Torchance für den Gastgeber in der ersten Halbzeit. Fotos: Barklage

Rosche. Sommerfußball im September – am Sonntagnachmittag besiegte der immer noch ungeschlagene TSV Bienenbüttel den immer noch sieglosen SV Rosche mit 2:1.

Der TSV ist durch den Auswärtserfolg weiterhin punktgleich Tabellenzweiter in der Fußball-Bezirksliga hinter dem SV Ilmenau. Der SV Rosche ist Drittletzter.

„Wir müssen einfach mal in Führung gehen, dann spielt es sich für uns einfach leichter“, erklärt Rosches Trainer Holger Meyer, „wir nutzen einfach nicht unsere Torchancen.“ Wie schon in einigen Partien zuvor ließen die Gastgeber zu Beginn der Partie gute Torchancen aus. Marius Görlach, Christopher Hanke und Johannes Lokai hätten die Blau-Weißen in Front bringen können, doch sie nutzten ihre Chancen nicht.

Auf der anderen Seite machte es der aktuelle Vizemeister aus Bienenbüttel besser. Mit der zweiten Torchance gingen die Grün-Weißen mit 1:0 in Führung. Stürmer Martin Junk köpfte freistehend aus kurzer Distanz nach einer Maßflanke von Klagholz ein (39.). Jarik Detko hätte kurz vor der Pause fast noch auf 2:0 erhöht, doch sein ansatzloser Distanzschuss knallte nur an die Unterlatte des Roscher Gehäuses.

Im zweiten Spielabschnitt versuchten die Roscher noch einmal Druck aufzubauen, doch bis auf einen Distanzschuss von Christopher Hanke entfachten die Gastgeber während der gesamten zweiten 45 Minuten wenig bis gar keine Torgefahr mehr. Nach 68 Minuten war die Partie dann eigentlich entschieden – Thomas Gnida netzte nach einem feinen Querpass von Sturmkollege Martin Junk zum 2:0 für den TSV ein. 14 Minuten vor Schluss hätte Routinier Junk seine starke Leistung noch mit dem „Tor des Monats“ gekrönt, doch seine Volleyabnahme aus 20 Metern ging knapp drüber. In der letzten Spielminute gelang den Roschern durch das erste Saisontor von Angreifer Malte Schulz noch der 2:1-Anschlusstreffer – zu mehr reichte es aber nicht. „Wir haben heute nicht gut gespielt, aber unsere Leistung reichte für drei Punkte“, so Bienenbüttels Trainer Thorsten Geiseler. „Bei uns fehlt immer noch das gewisse Etwas“, erklärte SVR-Trainer Meyer.

Von Alexander Barklage

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