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Großer Fußballabend: Oldenstadt empfängt am Dienstag den Lüneburger SK Hansa

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Von: Arek Marud

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Der FC Oldenstadt spielt vor einer großen Fan-Kulisse.
Der FC Oldenstadt hofft am Dienstag auf 300 bis 400 Besucher beim Freundschaftsspiel gegen den LSK. © Arek Marud

Der FC Oldenstadt fiebert dem Freundschaftsspiel am Dienstag (19.30 Uhr) zuhause gegen den Ex-Regionalligisten Lüneburger SK Hansa entgegen.

Uelzen-Oldenstadt – Was für ein Auftakt in die Saisonvorbereitung! Der FC Oldenstadt hat frühzeitig das Training aufgenommen. Und extra ein Spiel am vergangenen Sonntag in Suhlendorf vereinbart, um ein würdiger Testgegner zu sein. Die Vorfreude auf den LSK ist riesig. „Wir hoffen auf 300 bis 400 Zuschauer. Das wäre eine schöne Kulisse“, ist Oldenstadts Trainer und 1. Vorsitzender Ingo Wahrmann gespannt auf einen großen Fußballabend. Die Oldenstädter sind gerade erst in die 2. Kreisklasse aufgestiegen. Ungewöhnlich, dass sie nun gegen einen Oberligisten spielen dürfen. Der LSK löst ein altes Versprechen ein. Zu Regionalligazeiten hatte der LSK Sponsoren für sein Trainingslager gesucht und im Gegenzug eine Freundschaftspartie versprochen. Oldenstadt machte mit, musste aber das vereinbarte Testspiel im Juni 2021 coronabedingt absagen. Nun der zweite Anlauf.

„Es wird keine Spaßveranstaltung. Unsere Jungs haben einiges drauf und viel zu viel Ehrgeiz. Wir wollen etwas mit dem Ball machen und nicht nur verteidigen“, verspricht Wahrmann eine hoch motivierte FCO-Mannschaft und freut sich für den gesamten Klub. „Wir wollen unseren Verein in den Mittelpunkt stellen, der harte Jahre hinter sich hat“, spielt er auf den Kreisliga-Rückzug an.

Es kommt zum Wiedersehen mit LSK-Trainer Qendrim Xhafolli, der nach einem halbjährigen Engagement als Teutonia-Coach in der Rückrunde der Saison 2015/16 für den damaligen Oldenstädter Bezirksligisten spielte und zugleich Juniorenaufgaben übernahm, bevor er zum MTV Treubund Lüneburg und LSK ging. „Wir sind gespannt, wen der LSK mitbringt und wie die Mannschaft nach dem Abstieg aussieht“, sagt Wahrmann, der vor allem seinen jüngeren Spielern dieses Highlight gönnt und sich als Stammkeeper einwechseln will. „30 Minuten nehme ich mit. Alle zehn Minuten ein Gegentor sollte reichen“, flachst er.


Tickets kosten fünf Euro. Jugendliche bis 14 Jahre haben freien Eintritt.

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