Presse-Cup ist Geiselers Lieblingskind

Große Liebe und gewohnt hohe Ziele

Die Messlatte liegt auch beim 7. AZ-Presse-Cup hoch: Der TSV Bienenbüttel (Christoph Bartelt) will für Furore sorgen. Archivfoto: Klingebiel

Uelzen/Bienenbüttel. Nur noch sieben Tage bis zum 7. AZ-Presse-Cup am 4. Januar 2014 in der HEG-Halle. Ab sofort werden die Teams der Gruppe C beleuchtet. Heute geht’s um den TSV Bienenbüttel.

Beim Stichwort Hallenfußball bekommt Thorsten Geiseler leuchtende Augen. „Das ist Fußball pur“, schwärmt der Bienenbütteler Trainer von der „Käfig-Atmosphäre“. Und will hoch hinaus.

Ein bisschen erinnert Geiseler das rasante Banden-Gekicke an seine eigenen Anfänge. „Als Kinder haben wir immer auf Asphalt auf der Straße gespielt.“ Der AZ-Presse-Cup ist so etwas wie sein Lieblings-Kind. „Ich kenne kein Turnier mit so vielen Fans und so großer Begeisterung.“ Dafür holt sich der Bezirksligist im Vorfeld den nötigen Feinschliff bei einigen anderen Turnieren, um Platz zwei der ewigen Tabelle zu halten. Der TSV setzte häufig Duftmarken in der HEG-Halle und gewann den zweiten Titel. „Wir hatten immer extravagante Spieler.“ Einer ist immer noch dabei: Daniel Golisch, ein Mann der ersten Stunde. Zu Nachfolgern einer erfolgreichen Generation könnten Felix Anders oder Daniel Wasmus avancieren, die sich pudelwohl in der Halle fühlen. Das gilt auch für den TSV im Ganzen. Bienenbüttel wäre nicht Bienenbüttel, wenn es sich nicht ambitionierte Ziele setzen würde: „Die Messlatte für uns ist sehr hoch“, sagt Geiseler.

Im TSV-Tor bleibt doch alles beim Alten. Keeper Edgar Zinn wechselt aus gesundheitlichen Gründen nicht nach Bienenbüttel. Dafür kehrt der aussortierte Pawel Dabrowski zurück. Nach mehreren Gesprächen haben sich beide Parteien zunächst wieder angenähert und dann auf eine weitere Zusammenarbeit verständigt, erklärte Coach Friedhelm Mienert.

Von Arek Marud

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare