Frauenfußball: Barum empfängt Ex-Krösus Renshausen

Goldenes Zeitalter ist vorbei

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Symptomatische Szene: Der MTV Barum beklagt zahlreiche Ausfälle. Charlotte Zöphel (19) und Sarah Borgwardt (9) sind aber fit und spielen gegen Renshausen.

Barum – Barum gegen Renshausen. Früher waren das echte Klassiker in der Frauenfußball-Oberliga. Doch die Zeiten haben sich geändert. Barums Gegner droht der Absturz.

„Sie werden drastische Probleme bekommen“, glaubt der MTV-Trainer Bernd Wischnewski vor dem Heimspiel seiner Mannschaft am Sonntag, 13 Uhr, im Waldstadion.

Renshausen zählte vier Jahre zu den Topteams der Liga, bestritt in der Saison 2017/18 als Meister sogar ein Aufstiegsrelegationsspiel zur Regionalliga, steht aber jetzt nach zwei Niederlagen und 1:11 Toren auf dem vorletzten Platz. Der Kader ist kleiner und auch schwächer geworden.

Geschwächt ist aber auch Barum, die Mannschaft muss auf sieben Spielerinnen verzichten. Darunter Catjana Wendt, die zwar wieder im Training, aber nach überstandener Oberschenkelverletzung noch nicht einsatzfähig ist. Emma-Louise Chluba hat eine angebrochene Rippe, Kira Kulaczewski laboriert an einer hartnäckigen Steißbeinprellung und Carolin Almstedt ist beim Testspiel umgeknickt und weiter verletzt. Aus der 2. Mannschaft helfen Marie Luise Meißner und Johanna Hillmer aus.

Die Systemumstellung tat dem MTV spürbar gut. Das 2:4 zum Auftakt gegen Broistedt zeigte, dass sich das Team im 5-4-1 nicht wohlfühlt. Beim 6:0 bei Sparta Göttingen spielte Barum wieder im 4-4-2. „Man hat deutlich Sicherheit gespürt“, sagt Wischnewski.  am

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