Goldener Endspurt: Suderburgs Fußballer schlagen Urgestein Paul Müller vor

Sportlerwahl: AZ verlost 200 Euro unter allen Einsendern

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Vollblut-Fußballer und mit ganzem Herzen beim VfL Suderburg ehrenamtlich engagiert: Paul Müller. 

kl Uelzen/Landkreis. Wir vergolden den Endspurt! Unter allen Einsendern von Kandidatenvorschlägen für die Wahl von „Mensch 2018“ verlost die AZ eine Mitmach-Prämie von 200 Euro. Das gilt auch für bereits vorliegende Nominierungen.

Die Vorschläge in den Kategorien Sport Ehrenamt (neu), Einzelsportler des Jahres oder Mannschaft des Jahres müssen bis zum Stichtag am Montag, 10. Dezember, mit schlüssiger Begründung eingereicht werden. Per E-Mail an: sport.az@cbeckers.de oder mensch2018@cbeckers.de. Das Geld kann natürlich auch in eine Mannschaftskasse wandern, so wie möglicherweise bei den 1. und 2. Fußball-Herren des VfL Suderburg. Die haben Paul Müller für die neue Ehrenamts-Kategorie bei der AZ-Sportlerwahl ins Rennen geschickt.

Müller ist seit mehr als 30 Jahren ein unermüdlicher Mitstreiter und Macher bei den Schwarz-Roten und immer mit Herzblut dabei, wenn es anzupacken gilt: 25 Jahre (Platz-)Kassierer beim VfL, drei Jahrzehnte zweiter Obmann im Herrenfußball des VfL. Natürlich hat er einige Jahre eine Jugendmannschaft trainiert.

Müller dürfte die 10 000 Stunden ehrenamtlicher Arbeit längst überschritten haben“, erklären die Kicker der 1. und 2. Herrenmannschaft. Die meisten Stunden investierte Müller demnach in den Anbau am Kabinentrakt auf dem Sportplatz Tannrähm. „Paule“, wie er gerufen wird, habe schon 1978 beim Neubau des Vereinsheims geholfen.

Er düngt, schleppt und beregnet den Sportplatz. Im vergangenen Supersommer hat Müller täglich den Fußballrasen bewässert, an den Wochenenden oft dreimal. Müller baute Bänke mit Lehne für die Zuschauer, Grillbude und die Spielerhäuschen, organisiert Arbeitseinsätze, kümmert sich um den Vereinsbus. Und Paul Müller bringt im Winter stets die warmen Jacken für die Auswechselspieler mit. „Wenn er das nicht machen würde, wären sie schon weg“, schmunzeln die Herrenkicker.

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