eFootball: Germania Ripdorf II gewinnt den Kreispokal

Golden Goal ebnet den Weg

Da ballt sich die Siegerfaust: Kevin Schulz und Kevin Greibich gewannen als Team der SV Germania Ripdorf II den erstmals ausgetragenen eKreispokal.
+
Da ballt sich die Siegerfaust: Kevin Schulz und Kevin Greibich gewannen als Team der SV Germania Ripdorf II den erstmals ausgetragenen eKreispokal.
  • Bernd Klingebiel
    vonBernd Klingebiel
    schließen

Uelzen/Landkreis – Der erste Titelträger des Jahres 2021 im heimischen Sport steht fest. Germania Ripdorf II hat am Sonntag den erstmals im Fußballkreis Heide-Wendland ausgetragenen ePokal gewonnen.

Im Endspiel besiegte das Ripdorfer Duo Kevin Schulz und Kevin Greibich den TuS Barendorf (Lukas Zuchotzki und Kevin Lux) klar mit 5:2 (2:0) Toren.

Im Modus zwei gegen zwei waren je acht Uelzener und Lüneburger Teams im eFootball-Cup angetreten. Weil der SV Wendisch Evern II seine Teilnahme kurzfristig abgesagt hatte, rückte TuS Brietlingen II nach und sorgte im Achtelfinale auf Anhieb für Furore. Der Tabellenachte der Liga bezwang den drittplatzierten TuS Erbstorf II mit 3:1. Im Viertelfinale kam für die Brietlinger beim 0:6 gegen TuS Barendorf dann aber das Pokal-Aus.

Klare Siege im Achtelfinale feierten zudem der VfL Suderburg I (Oliver Menges und Dennis Heinze) mit einem 7:1 gegen den SV Holdenstedt II (Florian Schierwater, Mohamed Soueid) sowie der TuS Erbstorf I beim 6:0 gegen SV Wendisch Evern III. Aus dem Kreis Uelzen blieben der TuS Ebstorf I, FC Oldenstadt II, TSV Wriedel (1:4 im Derby gegen Ripdorf II), Union Bevensen und Germania Ripdorfs Erstvertretung in der Auftaktrunde aus der Strecke.

Die Suderburger hingegen übersprangen dann auch die Viertelfinal-Hürde souverän und warfen den TSV Mechtersen/Vögelsen mit 5:2 aus dem Rennen. Der spätere Pokalsieger Ripdorf II hatte gegen Wendisch Evern I mit einem knappen 2:1-Sieg schon mehr Mühe.

Im Halbfinale war für den VfL Suderburg dann Endstation – 0:3 gegen Barendorf. Die Ripdorfer bekamen es mit dem TSV Adendorf zu tun, den sie bereits vor dem Turnier als einen der härtesten Widersacher im Titelrennen ausgemacht hatten. Bis kurz vor dem Abpfiff lag Germania mit 1:0 in Führung, ehe Adendorf der Ausgleich glückte. In der Verlängerung gelang Germania das ersehnte Golden Goal zum 2:1-Triumph. „Das war in einem offenen Schlagabtausch unser bestes Spiel des Tages“, jubelte Kevin Schulz.

Germania spielt um den Landestitel

Im Finale trumpften die Ripdorfer dann souverän auf und ließen dem TuS Barendorf (Kevin Lux, Lukas Zuchotzki) keine Chance. Bereits zur Halbzeit (2:0) sahen die zeitweise mehr als 30 Zuschauer der Streaming-Übertragung ein überlegenes Uelzener Team. Ripdorf zog im zweiten Durchgang auf 5:0 davon, bevor Barendorf mit zwei Gegentreffern Ergebniskorrektur betrieb.

Beide Finalteilnehmer haben sich für die Teilnahme an der Meisterschaft des Niedersächsischen Fußballverbandes (NFV) am 16. Januar qualifiziert. Die kommenden Gegner bei diesem Titelkampf sind dem Germania-Duo komplett unbekannt. Schulz: „Ein Mindestziel gibt es deswegen für uns auch nicht.“

Durch die vier Siege im ePokalwettbewerb hat sich Germania Ripdorf II in der Kreisrangliste nach vier ausgetragenen Titelkämpfen von Rang 44 auf Rang 18 vorgeschoben. Der TuS Barendorf I hatte es vor dem Finale gar geschafft, den TuS Bodenteich von der Spitze zu verdrängen. Doch die Endspielniederlage setzte die Doppelkreismeister aus Bad Bodenteich wieder zurück an die Spitze. Doch lange wird es nicht mehr dauern, dann werden die Barendorfer die Uelzener überholt haben, weil der TuS Bodenteich bei der aktuellen Kreismeisterschaft nicht am Start ist.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare