Volleyball: SVG startet in die Bundesliga-Play-offs gegen Berlin

Gelingt die Überraschung?

+
Auf die Punkte von Raymond Szeto ist die SVG Lüneburg gegen Berlin besonders angewiesen.

ct Lüneburg/Berlin. Einen Sieg in der Max-Schmeling-Halle in Berlin brauchen sie auf jeden Fall.

Nach der letzten Niederlage in der Hauptrunde der Volleyball-Bundesliga bekommt es die SVG Lüneburg im Play-offs-Viertelfinale um die deutsche Meisterschaft nun mit den Berlin Recycling Volley zu tun.

Nach dem ersten Auswärtsspiel am morgigen Mittwoch (20 Uhr), könnte am Sonnabend schon wieder alles vorbei sein (18 Uhr, CU Arena Hamburg). Gewinnt oder verliert die SVG nämlich beide Spiele, ist die Saison beendet oder geht mit dem Halbfinale weiter. Im Falle eines Unentschiedens träfen die Teams eine Woche später in Berlin noch mal aufeinander.

Der Hauptstadtklub geht als klarer Favorit ins Rennen, wurde in der Hauptrunde hinter Rekordmeister Friedrichshafen Zweiter. Dennoch gibt es Gründe, warum die LüneHünen für eine Überraschung sorgen könnten. Das Heimspiel in der Saison gewann die SVG deutlich mit 3:0 gegen die Berliner, spielte damals ebenfalls in der CU Arena. Die Hansestädter haben also schon bewiesen, dass sie den ambitionierten Gegner in die Knie zwingen können.

Außerdem lastet auf den Berliner Schultern eine schwere Last, während die SVG völlig befreit aufspielen kann. Immerhin sind die BR Volleys schon aus dem Liga-Pokal, dem DVV-Pokal und der Champions League ausgeschieden. Die deutsche Meisterschaft ist also der einzige Wettbewerb, in dem noch ein Titel drin ist.

Die SVG von Stefan Hübner hat die Erwartungen dagegen erfüllt. Die LüneHünen können von jetzt an nur noch überraschen, wollen sich aber deshalb lange noch nicht kampflos geschlagen geben. Der Sieg gegen Berlin ist erst sechs Wochen her und soll jetzt wiederholt werden.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare