Termin und Ausrichter für das 12. Turnier stehen fest / Germanias Comeback

Es geht weiter rund beim AZ-Presse-Cup

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Eine runde Sache: Beim elften Turnier vor vier Wochen setzte sich überraschend der MTV Barum durch; der Bezirksligist tritt beim 12. AZ-Presse-Cup am Sonnabend, 5. Januar 2019, an, um seinen Titel verteidigen.

Uelzen. Dem 12. AZ-Presse-Cup am Sonnabend, 5. Januar 2019, in der Uelzener HEG-Halle steht nichts mehr im Wege. Das kurzzeitige Ausrichter-Vakuum nach dem überraschenden Rückzug der SV Germania Ripdorf ist gefüllt – mit den Ripdorfern!.

„Wir sind sehr froh, dass wir die Verantwortlichen umstimmen konnten und sie sich dazu entschieden haben, das Turnier auch weiterhin auszurichten“, erklärt AZ-Verlagsleiterin und Presse-Cup-Ideengeberin Heike Köhn.

Nach zehn Jahren verspürten die Organisatoren, wie berichtet, gewisse Ermüdungserscheinungen, die noch während des elften Turniers vor drei Wochen wie im Sturm aus der Halle gefegt wurden. Organisationschef Walter Pazdziora: „Dass es so hervorragend gelaufen ist, ist mitentscheidend dafür, dass wir uns entschlossen haben, uns doch um die weitere Ausrichtung zu bemühen. Unser über Jahre erarbeitetes Konzept ist perfekt.“ Bei Heike Köhn lief der Verein damit offene Türen ein: „Damit können wir die gemeinsame Erfolgsstory fortschreiben.“

Dass die beliebte und größte Turnierserie der Region weiterlaufen würde, daran habe es aber nie Zweifel gegeben. So lagen nach der Rückzugserklärung der Ripdorfer bereits die Anfragen einiger interessierter Vereine vor, erklärt die Verlagsleiterin. Köhn: „Wir sind überzeugt, dass auch diese Vereine mit ihrem vorbildhaften Engagement den AZ-Presse-Cup auf die Beine gestellt hätten. Aber Germania bietet die Erfahrung aus zehn Jahren und gewachsene Strukturen. Das hat den Ausschlag gegeben, damit das Turnier für die Fans in Uelzen und die Mannschaften wie gewohnt zu einem einzigartigen Fußballerlebnis wird.“

Veränderungen gibt es dennoch. Das Ripdorfer Organisationsteam will sich breiter aufstellen. Leiter Walter Pazdziora wird zusätzlich Patrick Ristow zur Seite stehen. Neben den bewährten Lothar Bönninghöft, Hartmut Kolatte und Uwe Engel ist Hans-Jürgen Nölle im Führungsteam neu dabei. Die Riege der rund 80 ehrenamtlichen Helfer befinde sich zudem im Umbruch. Pazdziora: „Es findet ein Generationswechsel statt. So ein Großereignis ist eine Herausforderung. Es gibt der nachfolgenden Generation die Möglichkeit, sich mit und in dem Verein darzustellen. Es macht uns stark und ist wichtig für die Zukunft.“

„Am Modus wird sich aber nichts ändern“, betont Heike Köhn. An dem mit insgesamt 2250 Euro Preisgeldern dotierten Budenzauber werden auch nach der Gründung des neuen Fußballkreises Heide-Wendland im kommenden Sommer nur Mannschaften aus Uelzen teilnehmen. Teams aus Lüneburg und Lüchow-Dannenberg bleiben in der Qualifikation außen vor. Köhn: „Es ist und bleibt ein Turnier für den Fußball in Uelzen!“

Von Bernd Klingebiel

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