Fußball: Auf Torejagd für zwei Vereine?

Uelzen/Landkreis. Dürfen Herren-Fußballer schon ab der kommenden Saison ihre Stiefel für zwei Vereine schnüren und auf Punktejagd gehen? Der Niedersächsische Fußball-Verband (NFV) plant auf einer gemeinsamen Sitzung von Präsidium und Kreisvorsitzenden am 18. Juni, die Spielordnung um einen entsprechenden Paragrafen für Zweitspielrecht zu ergänzen.

Demnach sollten Studenten, Berufspendler und vergleichbare Personengruppen neben einer Spielerlaubnis für ihren Stammverein auf Antrag eine weitere für einen Gastverein erhalten können – im Jugendbereich gibt es bereits Vergleichbares. Voraussetzungen: Die Kicker müssen zwei Wohnsitze (Erst- und Zweitwohnsitz) nachweisen und die beteiligten Vereine mindestens 150 Kilometer voneinander getrennt sein. Der Stammverein muss zustimmen. Und das Zweitspielrecht gilt nur für den Einsatz in Spielklassen auf Kreisebene und für eine Saison. Für eine Verlängerung ist ein weiterer Antrag notwendig.

Von Bernd Klingebiel

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