1. Fußball-Kreisklasse

„Für super Serie belohnen“: TSV Jastorf will Durchmarsch perfekt machen  

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Kopf-an-Kopf-Rennen: Die SVG Oetzen/Stöcken (rechts Jan-Hendrik Meese) hofft im Aufstiegskampf auf einen Ausrutscher des TSV Jastorf (Karsten Schwochow).

Uelzen/Landkreis. In der 1. Fußball-Kreisklasse entscheidet sich der Aufstieg erst am letzten Spieltag. Die besten Karten hat der SV Hanstedt, der sich gegen Germania Ripdorf sogar eine Niederlage leisten könnte, falls Konkurrent Oetzen nicht 15 Tore aufholt.

Gut sieht es auch für den TSV Jastorf aus. Die Lübkert-Elf benötigt aufgrund des guten Torverhältnisses einen Zähler gegen die zuletzt indisponierte Roscher Reserve. Die SVG Oetzen/Stöcken (3. ) muss gegen Bienenbüttel II gewinnen und dann auf einen Patzer der Jastorfer hoffen.

TSV Jastorf – SV Rosche II

Einen Punkt muss Jastorf noch holen, dann ist der Aufstieg und Durchmarsch aufgrund des um 15 Treffer besseren Torverhältnisses gegenüber Oetzen (wenn nicht alles völlig verrückt läuft) perfekt. „Wir stehen jetzt natürlich unter Druck. Ich hoffe, wir können damit umgehen. Wir wollen uns für unsere super Saison belohnen“, äußert sich Jastorfs Coach Martin Lübkert. Die Roscher machten zuletzt nicht den Eindruck, dass sie die Party noch verhindern könnten. Eine peinliche Vorstellung wie beim 1:9 gegen Oetzen soll sich aber nicht wiederholen. „Ich erwarte auf jeden Fall eine Leistungssteigerung. Vor allem müssen wir wieder mit der richtigen Einstellung ins Spiel gehen“, fordert Trainer Lars Richter. Sonntag, 13 Uhr.

SV Hanstedt – G. Ripdorf

Hanstedt könnte sich wohl angesichts von drei Punkten und 15 Toren Vorsprung vor Oetzen auch eine Niederlage leisten. Doch die steht beim SVH gar nicht auf der Agenda. „Das letzte Spiel wollen wir nun natürlich auch gewinnen, um Platz eins zu halten“, denkt Trainer Christoph Palesch vielmehr an eine Meistersause. Lars März steht wieder im Kader, dafür fehlen weiter Marcel Papenburg (Urlaub) und der verletzte Nils Giesen. Bei den Germanen fehlt vermutlich der verletzte Torwart Alexander Jurk, auch der Einsatz von sechs Abiturienten (Abschlussfahrt) ist fraglich. Trainer Oliver Kuhnke würde gern Stadensen noch abfangen und den vierten Rang erreichen. Dafür wäre mindestens ein Unentschieden die Voraussetzung. Sonntag, 15 Uhr.

Oetzen/St. – Bienenbüttel II

Die Oetzener sind die beste Mannschaft der Rückrunde, holten stolze 30 Punkte. Dennoch benötigt die SVG am Sonntag ein kleines Fußballwunder, wenn der Aufstieg noch gelingen soll. Ein Sieg gegen Bienenbüttel ist die Basis, dann aber muss Jastorf gegen Rosche sensationell unterliegen. „Wir wissen natürlich auch, dass unsere Chancen minimal sind“, gibt Sascha Hartig vom Trainerteam zu. „Aber wir wollen die phantastische Rückrunde mit einem Heimsieg beenden.“ Der könnte kein Selbstläufer werden, denn der Gast verlor nur eines der letzten sieben Spiele und rettete sich letzten Sonntag. Maik Schulze vom TSV-Trainerteam rechnet mit einem hochmotivierten Gegner, möchte sich aber nicht kampflos ergeben. Sonntag, 15 Uhr.

MTV Barum II – Sp. Veerßen

Seinen Ruf als Fahrstuhlmannschaft bestätigte der MTV Barum II und steigt nach zwei Jahren wieder in die 2. Kreisklasse ab. Nur sechs Punkte in der Rückrunde waren zu wenig. Für Sperber Veerßen geht es nur noch darum, den sechsten Platz zu halten. Sonntag, 13 Uhr.

Suderburg II – SV Stadensen

Ans Saisonende schleppt sich die Suderburger „Zweite“ (8.). Trainer Harald Winkelmann: „Wir müssen schauen, wer noch auflaufen kann. Wir gehen auf dem Zahnfleisch.“ Der VfL kommt gegen die auswärtsstärkste Mannschaft der Klasse, SV Stadensen (4.), an einer Außenseiterrolle nicht vorbei. Sonnabend, 15 Uhr.

SV Natendorf – Niendorf/H.

Trauerspiel statt Abstiegshit. Nach der Niederlage in Bienenbüttel ist für Natendorf der direkte Rutsch von der Kreisliga in die 2. Kreisklasse perfekt. Somit ist das letzte Match nur noch Makulatur. Die Niendorfer (10.) sicherten sich am Vorsonntag nach langer Durststrecke mit dem Sieg in Barum den Klassenerhalt und haben nun einen weiteren Grund zum Feiern: Trainer Johann Egel hat für die kommende Saison zugesagt. Sonntag, 15 Uhr.

Böddenstedt – Wrestedt/St.

Zufrieden angesichts des dünnen Kaders ist man beim VfL Böddenstedt mit der feststehenden Abschlussplatzierung (Rang neun). Wrestedt, zurzeit auf dem siebten Platz, liebäugelt noch mit Rang sechs und hat aus dem Hinspiel (3:5) noch eine Rechnung offen. Sonntag, 15 Uhr.

Von Immo de la Porte

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