Landesliga: TV Uelzen erkämpft Teilerfolg im Kellerduell

Die Führung hält bis kurz vor Schluss

Einmal kräftig durchpusten: Der TVU hat das Kellerduell beim TuS Jahn Hollenstedt zumindest nicht verloren. Axel Koch war mit elf Treffern der torgefährlichste Uelzener. Foto: B. Klingebiel

Hollenstedt/Uelzen.

Eigentlich fehlte nur der „Lucky Punch“, um die Gastgeber endgültig auf die Bretter zu schicken: Die Landesliga-Handballer des TV Uelzen haben am Sonnabend in der Max-Schmeluing-Halle in Hollenstedt im Kellerduell gegen den TuS Jahn mit einem 35:35-Unentschieden einen Teilerfolg verbucht. Das reichte zwar nicht, um dieSchlussposition zu verlassen, dafür aber hielten die Uelzener ihren Gastgeber weiterhin in Reichweite.

Trainer Stefan Hüdepohl zeigte sich mit dem Endergebnis nicht zufrieden: „Wir hatten die Chancen, dieses Spiel zu gewinnen. Der TuS ist für seinen Kampf belohnt worden.“ So lagen die Uelzener fast während der gesamten zweiten Halbzeit mit zwei oder drei Toren in Führung, sie schafften es jedoch nicht, sich entscheidend abzusetzen. Zwei Minuten vor dem Schlussgong waren die Uelzener dann plötzlich angezählt. Erstmals in dieser Partie lagen sie zurück (33:34), glichen dann aber noch zum 35:35 aus und hatten Glück, dass die Gastgeber bei Ballbesitz in den letzten 40 Sekunden nicht den KO-Schlag setzten.

Die TVU-Sieben hatte sich in den ersten 20 Spielminuten in hervorragender Verfassung präsentiert, lobte Hüdepohl. Seine Männer standen gut in der Abwehr und kamen immer wieder zu leichten Toren. Schon nach acht Minuten hatten sie sich einen 7:2-Vorsprung erarbeitet. Die Gastgeber reagierten und nahmen Uelzens Rückraumschützen Axel Koch in offensive Manndeckung. Der TVU hatte mit dieser taktischen Umstellung Probleme; zudem verlor das Team seine Sicherheit, weil das Schiedsrichtergespann bei den persönlichen Strafen keine Linie fand.

• TV Uelzen (Tore): Sommerburg, Schröer – A. Koch (11/davon 4 Siebenmeter), Siegel, Schusdzarra (6), Stadie, S. Schenk (4), Drewes (8), M. Koch (1), Maus (2), Specht, Stephan (3).

Von Bernd Klingebiel

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