3. Fußball-Kreisklasse: Kirch-/Westerweyhe II droht nach Schiri-Beleidigungen sportgerichtliches Nachspiel

Drei Feldverweise und Spielabbruch: SCK II verliert die Nerven

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Beim Spiel des TSV Niendorf-Halligdorf gegen den SC Kirch-/Westerweyhe II sprach der Schiedsrichter in einer Szene drei Feldverweise gegen das Gästeteam aus. Der SCK verließ anschließend den Platz und brach das Spiel ab.

Uelzen/Landkreis – Riesenaufregung beim Spiel der 3. Fußball-Kreisklasse West zwischen dem TSV Niendorf-Halligdorf und SC Kirch-/Westerweyhe II. Nach drei Feldverweisen gegen den SCK hat die Gästemannschaft das Spielfeld verlassen und damit für einen Spielabbruch gesorgt.

Das Fass zum Überlaufen soll eine umstrittene Abseitsentscheidung gebracht haben. Ein SCK-Spieler kassierte dafür in der 38. Minute wegen Meckerns die Gelb-Rote Karte. Es folgten wütende Proteste der Mitspieler. Wegen Schiedsrichterbeschimpfungen zog der Referee dann noch zweimal die Rote Karte.

Daraufhin hat die SCK-Mannschaft den Platz verlassen. Laut Schiedsrichter-Bericht konnte dieser die Spieler nicht mehr dazu bewegen, auf den Platz zurückzukehren, bestätigt Staffelleiter Carsten Schöning.

„Es ist alles ein bisschen eskaliert. Es flogen Beleidigungen und die Situation wurde unübersichtlich“, schildert Niendorf-Halligdorfs Trainer Oleg Wanscheid. Auch einige Fans sollen sich offenbar daneben benommen haben.

Dem SCK war die Kartenflut deutlich zu viel: „Da flatterten nur noch die Roten Karten. Der Schiedsrichter hat total den Überblick verloren. Er war total überfordert“, schildert der SCK-Betreuer Werner Matschke, gibt aber auch zu, dass sich nach dem ersten Platzverweis Aggressionen aufgestaut hätten. Dass sein Team den Platz geschlossen verließ, konnte Matschke nicht bestätigen. „Ich weiß nicht, warum es zum Abbruch kam und habe den Schiedsrichter gefragt, was los ist.“

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