Im Fernduell unter Druck

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SVH-Zuspielerin Anne Bleimeister (Zweite von rechts) trifft erstmals in einem Pflichtspiel auf ihre ehemaligen Mannschaftskameradinnen, auch SVH-Kapitänin Andrea Hestermann (rechts) hatte schon einmal das SVG-Trikot an; ganz links Sonja Severloh.

ls Uelzen-Holdenstedt. Heide-Derby in der Volleyball-Verbandsliga der Damen, der SV Holdenstedt ist bei der SVG Lüneburg zu Gast. Spielbeginn ist am morgigen Sonnabend nach der Partie der Gastgeberinnen gegen die VSG Hannover II gegen 17 Uhr im Lüneburger Johanneum.

In Punktspielen trafen beide Teams zuletzt in der Verbandsliga-Saison 2002/2003 aufeinander, damals behielt der SVH mit 3:0 und 3:2 die Oberhand. Mit 8:8 Punkten rangiert die SVG im Mittelfeld der Tabelle und hinkt den eigenen Ansprüchen damit etwas hinterher.

Vor drei Jahren noch in der 3. Liga am Start, wollte die Mannschaft um Trainer Hansfrieder Dressler im Titelkampf ein Wörtchen mitreden. Mit der Meisterschaft dürfte es bei acht Punkten Rückstand auf Tabellenführer BTS Neustadt schwierig werden, jedoch können die Lüneburgerinnen – ein Vier-Punkte-Wochenende vorausgesetzt – noch auf Relegationsplatz zwei hoffen.

Die Holdenstedter Damen sehen sich bei der SVG technisch und taktisch leicht favorisiert, dürfen sich im Fernduell um den Titel mit Neustadt allerdings auch keinen Ausrutscher mehr erlauben. In der Vorbereitung setzten sich die Holdenstedterinnen mit 3:1 gegen die SVG durch. Das Trainergespann Britta und Thomas Hähl misst diesem Ergebnis jedoch keinerlei Bedeutung bei und erwartet hochmotivierte und vor allem kampfstarke Gastgeberinnen, die zu keiner Zeit aufstecken werden. Die derzeit verletzungsbedingt noch angeschlagene SVH-Zuspielerin Anne Bleimeister trifft erstmals in einem Pflichtspiel auf ihre ehemaligen Mannschaftskameradinnen, auch SVH-Kapitänin Andrea Hestermann hatte schon einmal das SVG-Trikot an. Mit einem Sieg soll der Druck auf Spitzenreiter Neustadt, der Heimspiele gegen Vahrendorf und Nienhagen bestreitet, aufrecht gehalten, vor allem aber auch der zweite Platz abgesichert werden.

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