Sicherheit beim Ostsee-Trip wird großgeschrieben

Uelzener Sportjugend: Grünes Licht für Scharbeutz-Freizeit

Tanzende Kinder in einem Feriencamp.
+
Bei der diesjährigen Scharbeutz-Freizeit (hier ein Bild aus dem Jahr 2019) wird das Thema Sicherheit großgeschrieben, ohne dass der Spaß darunter leidet.
  • Arek Marud
    vonArek Marud
    schließen

Entwarnung für die Uelzener Sportjugend. Die Scharbeutz-Freizeit vom 24. Juli bis 8. August findet wie geplant statt. Die Corona-Lockerungen lassen einen solchen Trip mit über 100 Kindern zu.

Uelzen/Landkreis – „Wir können starten“, ist sich der Vorsitzende des Kreissportbundes Uelzen, Mario Miklis, sicher. Seit vergangener Woche sind in Schleswig-Holstein Ferienfreizeiten mit 50 Personen außen und 25 innen erlaubt. Am 14. Juni ist die nächste Lockerung geplant. Dann dürfen sich draußen 250 Menschen gemeinsam aufhalten, in Räumlichkeiten 125. „Damit wäre die Freizeit abgedeckt“, erklärt Miklis. 104 Kinder, darunter 68 unter 14 Jahren, haben sich für den Ostsee-Trip angemeldet. Auch touristische Busreisen sind in Niedersachsen und Schleswig-Holstein möglich, wenn auch reglementiert (Testnachweis, Mund-Nasen-Bedeckung). Die 10-Personen-Zelt-Problematik ist auch gelöst. Schon jetzt dürfen sich in Schleswig-Holstein zehn Personen aus bis zu zehn Haushalten treffen.

Trotz fallender Beschränkungen und Inzidenzzahlen setzt Miklis auf den Faktor Sicherheit. „Das soll kein Harakiri-Spiel werden. Wir wollen das Risiko so gering wie möglich halten. Ich denke, dass wir eine ziemlich normale Freizeit mit gewissen Einschränkungen erleben.“ Eines ist dem KSB-Vorsitzenden ganz wichtig. „Bevor wir losfahren, möchte ich auf jeden Fall von jedem einen negativen Corona-Test sehen.“

Im Vorjahr musste die Scharbeutz-Freizeit wegen Corona abgesagt werden. Das grüne Licht aus Schleswig-Holstein reichte letztlich nicht aus, weil die Jugendherberge keine Zeltplatz-Genehmigung erhielt. Nun sind alle Hygieneauflagen erfüllt.

Der späte Sommerferien-Beginn 2021 in Niedersachsen spielt der Sportjugend in Anbetracht zu erwartender Lockerungspläne in die Karten. „Dadurch haben wir einen Vorteil“, sagt Miklis.

Vorstellbar wäre auch eine Splittung der Gruppe gewesen, hätten nicht alle 105 Kinder gemeinsam verreisen dürfen. Im Gespräch waren zwei kleinere Gruppen mit halber Aufenthaltsdauer. Nach der letztjährigen Absage hatten 80 Prozent der angemeldeten Kinder für 2021 vom Vorzugsrecht Gebrauch gemacht.

Auch die Betreuerfrage ist gelöst: Die meisten haben bereits Impftermine, sind von Berufswegen vollständig geimpft oder bereits genesen, sodass genug Erwachsene mitfahren können. „Impfung ist aber keine Voraussetzung, jedoch sicherer für alle“, betont Miklis, der mit dem Jugendherbergswerk in Kontakt stand und sich Anfang Juli mit den Betreuern die Gegebenheiten vor Ort in Scharbeutz anschauen wird.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare