Basketball – 1. Regionalliga: Alba-Talente in Ebstorf / Salim erfolgreich operiert

„Das ist etwas Besonderes“

+
Auszeit für Leo Niebuhr. Der Spielertrainer plagt sich seit längerer Zeit immer wieder mit Schmerzen herum. Zukünftig will er auf dem Feld kürzertreten und nur noch vom Rand aus coachen.

ct Ebstorf. Der FC Bayern München des Basketballs ist zu Gast in Ebstorf. Die Heide Knights empfangen heute Abend, 19 Uhr, Alba Berlins Reserve und leiten damit die Schlussphase der aktuellen Saison ein.

Noch vier Partien hat das Team von Spielertrainer Leo Niebuhr, um sich würdig aus der 1. Regionalliga zu verabschieden. Gegen Alba II soll nun der Anfang gemacht werden. „Ich sage es immer wieder: Die Erfahrung kann uns keiner nehmen. Wir sind mit den Aufgaben gewachsen“, sagt Niebuhr, der die Spielzeit trotz des Abstiegs mit einem guten Gefühl beenden möchte. „Gegen Vechta hat vieles gestimmt, das müssen wir beibehalten.“

Gerade gegen die Hauptstädter hat sein Team nun die Möglichkeit, sich zu beweisen. Die Talente aus Berlin träumen davon, bald in der Basketball-Bundesliga auflaufen zu können und sind gut ausgebildet. „Wir freuen uns auf das Spiel. Für jeden Basketballer ist es etwas Besonderes, gegen Alba zu spielen“, meint Niebuhr, der sich selbst immer weiter zurückziehen will. Die „jungen Wilden“ sollen sich beweisen. Gerade die U18, die jüngst Landesliga-Meister wurde, soll noch stärker eingebunden werden. „Ich habe immer mehr Schmerzen. Das ist die Chance für die Jungen, auf mehr Spielzeit zu kommen“, sagt Niebuhr.

In den verbleibenden vier Spielen sollen die Young Knights deshalb nochmal die Möglichkeit bekommen, sich auf höchstem Niveau zu präsentieren. Gegen Berlin muss Niebuhr außerdem auf Andreas Willing und Frithjof Dueholm verzichten. Weitere angeschlagene Spieler könnten sich kurzfristig wieder fit melden, während Kapitän Hassan Salim nach seinem Achillessehnenriss inzwischen erfolgreich operiert wurde. Niebuhr: „Wir wollen das Spiel gewinnen und ihm den Sieg widmen. Die Mannschaft stand unter Schock, er wird uns sehr fehlen.“

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare