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Doppeltes Trainerdebüt: Marco Arndt und Peter Kramer im Derby-Fokus

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Von: Arek Marud

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Ein Spieler schießt den Ball nach vorne. Sein Gegenspieler versucht, mit dem linken Fuß zu blocken.
In der Vorsaison noch Spieler, nun Cheftrainer: Bodenteichs Marco Arndt (links, im Duell mit Suderburgs Christian Pautzsch). © De la Porte

Zwei Trainerdebüts im Derby: Der Bodenteicher Marco Arndt und Suderburgs Peter Kramer feiern im direkten Aufeinandertreffen ihren Punktspieleinstand in der Fußball-Bezirksliga.

Während Arndt bei den Bodenteichern vom Spieler zum Cheftrainer und Nachfolger von Björn Schwichtenberg (jetzt Co) befördert wurde, kehrte Kramer vom TSV Wrestedt/Stederdorf an den Tannrähm zurück.

Die neuen Übungsleiter stehen damit im Fokus des Bezirksliga-Derbys am Sonntag (15 Uhr) im Bodenteicher Waldstadion und ziehen ein überwiegend positives Vorbereitungsfazit. „Ich bin nicht unzufrieden. Die 12, 13 Spieler, die regelmäßig da waren, stehen voll im Saft“, meint Arndt, der sich allerdings erst damit anfreunden musste, dass die halbe Mannschaft urlaubsbedingt teilweise fehlte. „Das habe ich mir einfacher vorgestellt.“

Defensiven im Fokus

Kramer hatte wenig zu beanstanden. Bis auf zwei abgesagte Trainingseinheiten und das ausgefallene Spiel gegen den Landesligisten MTV Treubund Lüneburg lief es rund. „Die Spieler haben sich voll auf das Neue eingestellt. Beteiligung und Engagement waren gut.“

Beide Vereine eint der Schwerpunkt der Trainingsarbeit. Arndt: „Wir wollen sicher, kompakter stehen und bei 1:1-Situationen hinten präsent sein. 56 Gegentore waren zuletzt zu viel.“ Durch den Abgang der Gehrke-Brüder rechnet der Coach mit weniger Durchschlagskraft im Angriff. „Daher können wir es uns nicht erlauben, zwei Tore im Schnitt pro Spiel zu kassieren, um vorne drei schießen zu müssen.“ Erst jetzt beginnt daher die offensive Trainingsarbeit.

Möller neuer Kapitän

Auch Kramer legte mit Spielertrainer Thomas Nowak (zuletzt zwei Wochen im Urlaub), Wert auf „defensive Stabilität. An offensiven Abläufen arbeiten wir noch.“ Ungewöhnlich für ihn: „Alle acht Neuen wurden gleichermaßen gut integriert.“ Sohn und Neuzugang Jonas Kramer befindet sich nach langer Pause seit zwei Wochen wieder im Training. Sein Einsatz ist stark gefährdet. Fragezeichen stehen hinter dem Ex-Bodenteicher Maarten Lühr und Lasse Wrede.

Es gibt auf beiden Seiten Gewinner der Sommervorbereitung. Max Möller ist neuer TuS-Kapitän und Nachfolger von Timo Westerfeld. Zu seinen Stärken gehören laut Arndt Ehrgeiz, Anfeuerung und Selbstkritik. Bei den Gästen macht Emil Chluba als Ersatz für Stürmer Luca Schenk (VfL Böddenstedt) einen starken Eindruck. Kramer: „Er ist auf einem guten Weg, diese Lücke zu schließen.“

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