Erster TSV-Auftritt als Absteiger

Artur Brzezinski hofft auf ein ähnliches Ergebnis wie in der Hinrunde. Damals besiegt der TSV Bienenbüttel den kommenden Gegner TSV Etelsen mit 4:3. Foto: F. Klingebiel

fk Etelsen. Zum zweiten Auswärtsspiel nacheinander tritt Fußball-Landesligist TSV Bienenbüttel am Sonntag an, sechs Tage nach der Partie in Cuxhaven hofft der nun feststehende Absteiger beim ebenfalls abstiegsgefährdeten TSV Etelsen auf seinen vierten Saisonsieg.

Man darf gespannt sein, ob sich die Kontrahenten einen ähnlich packenden Kampf liefern werden wie in der Hinrunde, als sich der Kreisvertreter erst unmittelbar vor Schluss durchsetzte.

Damals, am 10. Oktober vergangenen Jahres, sah lange Zeit alles nach einer Heimniederlage der Bienenbütteler aus. Nach zweimaliger Führung gerieten sie mit 2:3 in Rückstand, ehe sie in der 87. Minute ausglichen und in der Schlussminute durch Zirfas den 4:3-Siegtreffer markierten. Die Hoffnungen auf eine Wende zum Besseren erfüllten sich damit jedoch nicht, es folgte ein erneuter tiefer Fall bis hin zur Aussichtslosigkeit im Kampf um den Klassenerhalt.

Den TSV Etelsen wird diese Niederlage mehr gewurmt haben als jede andere in dieser Saison, das lassen zwei entscheidende Gegentreffer in den letzten vier Minuten vermuten. Als Folge davon wird die Mannschaft mit besonderer Motivation zur geplanten Revanche antreten, zumal sie diese Punkte auch noch unbedingt braucht. Schlusslicht Bienenbüttel wird also mächtig gefordert sein und es schwer haben, Etelsen zum zweiten Mal leer ausgehen zu lassen. Hoffnungsträger der Platzherren sind dabei die Torjäger Kato Tavan (8) und Stefan Danylyszyn (7), die für die Gäste eine besondere Bedrohung darstellen.

Für Etelsens Trainer Bernd Oberbörsch gibt es keine Alternative: ,,Gegen Bienenbüttel darf es für uns nur einen Sieg geben. Allerdings treffen wir wohl zur schlechtesten Zeit auf diese Mannschaft, die nach den letzten Ergebnissen endlich in der Liga angekommen zu sein scheint.“ Etelsens personelle Situation entspricht dem bisherigen Saisonverlaufes. Oberbörsch: ,,Von Beginn der Saison an fehlen uns aus unserem 24er Kader aus verschiedenen Gründen sieben Spieler, wir treten also in unserer notgedrungen gewohnten Besetzung an.“

Auch den Bienenbüttelern drohen einige Ausfälle, so stehen hinter den jeweils angeschlagenen Unger, Golisch, Nuradini und Zirfas noch Fragezeichen. Trainer Sören Hillmer erinnert sich an ein intensiv geführtes Hinspiel, das bis zuletzt auf des Messers Schneide stand. Hillmer: ,,Wir hoffen auf einen Punktgewinn.“

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