Frauenfußball – Oberliga: MTV will in Hastenbeck Drei-Punkte-Vorsprung halten

Entscheidende Wochen für Barum

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Balance und den Drei-Punkte-Vorsprung halten oder vielleicht sogar ausbauen: Der MTV Barum (am Ball Carolin Almstedt) lässt im Titelkampf nicht locker.

ar Barum. Das Halbfinale im Niedersachsen-Pokal und das direkte Duell um die Meisterschaft werfen ihre Schatten bereits voraus. Zunächst muss der MTV Barum, Spitzenreiter der Frauenfußball-Oberliga, jedoch zum SV Hastenbeck reisen.

Dort geht es am Sonntag ab 13 Uhr darum, das Drei-Punkte-Polster auf den Verfolger ESV RW Göttingen zu halten.

Das zumindest ist das Ziel, welches MTV-Trainer Björn Schwichtenberg ausgegeben hat. Dann könnte Barum am 7. Mai etwas entspannter zum Top-Duell nach Göttingen reisen. Doch so weit will Schwichtenberg gar nicht denken: „Das nächste Spiel ist immer das schwierigste“, bedient der Coach eine alte Fußballer-Weisheit, die ein Verweis auf das Hinspiel (1:1) untermauern soll. Damals taten sich die MTV-Damen besonders mit dem frühen Pressing der Hastenbeckerinnen schwer.

Einen aggressiven Gegner erwartet Schwichtenberg am Sonntag wieder, auch wenn es für den SV in dieser Saison nur noch um die „goldene Ananas“ geht. „Jeder ist scharf darauf, den Spitzenreiter zu ärgern“, sagt Barums Coach, der zudem mit personellen Problemen zu kämpfen hat. Isabell Schneider wurde nach ihrem Wadenbeinbruch am Mittwoch erfolgreich operiert und fällt mindestens sechs Monate aus. Hinter Christin Wulf steht ein Fragezeichen. Zwei wichtige Akteurinnen, aber Schwichtenberg betont: „Unser Kader ist stark und ausgeglichen genug.“

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