Auch im Kreisfußball ist der Januar erste Option, um die Saison zu retten

Am engsten in der 1. Kreisklasse

In den beiden Staffeln der 1. Kreisklasse mit ihren jeweils 16 Mannschaften (links Wriedels Finn-Sören Nimz und Marcel Zetler) ist das Termingerangel am größten. Foto: De la Porte

Uelzen/Landkreis – Nach Verlängerung der Corona-Zwangspause bis zum Jahresende rückt beim Fußballkreis Heide-Wendland Plan B in den Mittelpunkt, um die Saison sportlich zu retten: „Wir hoffen, dass wir im Januar starten können“, sagt der stellvertretende Kreisvorsitzende Thomas Behnken.

Thomas Behnken

Eine lange Vorbereitungszeit könne den Mannschaften dann wohl nicht eingeräumt werden, auch dann nicht, falls im Dezember das Mannschaftstraining untersagt bleibe. Durch den Wegfall der November- und nun auch der Dezember-Spieltermine wird die Heide-Wendland-Liga beim Re-Start sieben Spieltage hinter dem ursprünglichen Plan liegen. Je sieben Teams haben acht oder sieben ihrer 28 Saisonpartien absolviert, der TSV Bienenbüttel erst sechs. Ursprünglich sollte die Liga am 21. Februar mit dem 16. Spieltag aus der Winterpause starten.

In der 1. Kreisklasse, die bis Ende Dezember ebenfalls sieben Spieltage eingebüßt haben wird, ist der Termindruck am größten. Die Uelzener Vertreter kicken in einer 16-er-Staffel, in der sie bislang maximal acht von 30 Begegnungen absolviert haben. Auch hier sollte die Restsaison regulär erst am 21. Februar mit Spieltag 16 starten.

Entspannter kommen die Staffeln der 2. und 3. Kreisklasse daher, die mit maximal 13 Mannschaften kicken und lediglich fünf Runden aufzuholen haben werden. Dafür ist genügend Zeit, planmäßig soll es ohnehin erst am 6./7. März weitergehen.

Behnken hält es trotz aller Widrigkeiten für möglich, die Saison im Kreisfußball sportlich und komplett zu beenden. Notfalls durch Spiele in Englischen Wochen oder eine Verlängerung über den 30. Juni 2021 hinaus.

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