Notstand überwunden / Derby in Gellersen

Emmendorf hat wieder genügend Personal

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Der Emmendorf (hinten Manuel Klasen) hatte zuletzt personell einen schweren Stand. 

kl Emmendorf/Gellersen – Der personelle Notstand ist überstanden. Fußball-Landesligist SV Emmendorf (7. /28 Punkte) gibt Entwarnung für das Auswärtsspiel am kommenden Sonntag, 17. 30 (!) Uhr, beim TSV Gellersen (8. /25).

„Wir können mit Spielern reagieren, die mit uns trainieren“, sagt Achim Otte. Zuletzt gegen den Rotenburger SV hatte der Coach nur noch elf einsatzbereite Spieler aus dem Kader der 1. Herren zur Hand. Auf der Ersatzbank saßen Akteure aus der Reservemannschaft und der reaktivierte ehemalige Spielertrainer Till Marks.

Trotz dieser „besonderen Rahmenbedingungen“ und der 1:2-Heimniederlage sieht Otte Positives: „Wir hätten einen Punkt mitnehmen können, denn wir haben nicht das gezeigt, was möglich ist.“ Selbst die Notelf habe also Potenzial nach oben, das die nunmehr wieder aufpolierte Mannschaft am Sonntag abschöpfen soll. „Ich kenne Gellersen noch aus meiner vorherigen Zeit in Emmendorf“, sagt Otte. Der SVE hatte sich stets packende Duelle um die Bezirksligaspitze geliefert. Ein Jahr nach Emmendorf folgte dann auch Gellersen mit dem Aufstieg die Landesliga.

Der TSV um Trainer Sven Kathmann startete fulminant in die Saison, rutschte ab, kehrte zurück in die obere Tabellenhälfte – und leistete sich zuletzt eine 0:1-Pleite beim Tabellenvorletzten TSV Winsen/Luhe, der sich damit wieder eine Minimalhoffnung im Abstiegskampf verschaffte. Otte erwartet auf dem Sportplatz in Südergellersen einen entsprechend „stürmischen TSV“ und direkten Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt, gegen den „wir nicht in Rückstand geraten dürfen“.  

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