SVE schlägt U19-Bundesligist St. Pauli mit 3:0 / Kiez-Trainer lobt FC-Kapitän Alessandro Otte

Emmendorf mit mehr (Land-)Luft

SVE-Spieler und -Trainer Till Marks (links gegen Wooin Cho) hat nur Augen für den Ball.
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SVE-Spieler und -Trainer Till Marks (links gegen Wooin Cho) hat nur Augen für den Ball.
  • Arek Marud
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Emmendorf. Die Großstädter staunten nicht schlecht: Zunächst über die Umgebung, ein wenig vielleicht auch über den Gegner: „Das ist ein schöner Platz, dazu der Wald und die Natur.

Es war gesellig, wir sind gerne hier gewesen“, blickte sich Remigius Elert, Trainer des U19-Bundesligisten FC St. Pauli, auf dem Emmendorfer Sportgelände um und genoss die Landluft trotz der 0:3-Niederlage beim hiesigen Bezirksligisten.

Routinier Matthias Rassmann (links) linderte die Emmendorfer Personalnot und half aus.

Für Alessandro Otte war die Emmendorfer Idylle nichts Ungewöhnliches, kommt der Sohn des SVE-Trainers Achim Otte schließlich aus der beschaulichen Region, träumt aber von der großen Fußballwelt. Der 18-Jährige durfte gegen den Bezirksligameister und seinen Bruder Sören Otte die Kapitänsbinde tragen. „Alessandro ist charakterlich top und hat eine Vorbildfunktion in punkto Fleiß und Strebsamkeit. Wenn er so weiter macht, ist er ein Kandidat für unsere U23“, lobte Elert seinen Schützling, der sich noch lange nicht am Ziel sieht. „Ich habe einen weiteren Schritt nach vorne gemacht. Nach dem Abitur kann ichnun eine höhere Belastung gehen“, erzählte Otte. Die gabs’s in den letzten Tagen im Trainings reichlich. „Wir hatten schwere Beine, haben viel getan und Emmendorf war eiskalt vor dem Tor“, begründete Elert, warum der SVE durch Tore von André Lankau (16., 45.) und Björn Schwichtenberg (58.) gewann.

Doch auch Emmendorf war müde nach dem 4:3-Testsieg am Vorabend beim Landesligisten Eintracht Celle (Text unten) und konnte nur mit Mühe eine Elf aufbieten. Altligaspieler Matthias Rassmann half sogar aus.

Vor der Pause trat der eingespieltere Bezirksligist in der Defensive sehr diszipliniert auf, kreierte einige Torchancen und profitierte von seiner Grundordnung. „In der zweiten Halbzeit haben wir uns dann zu sehr reindrängen lassen, waren aber immer torgefährlich“, bilanzierte Achim Otte.

Von Arek Marud

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