Trotz Regen: Beste Laune beim Match zwischen Referees und Allstars

Einmaliges Spieler-Schiri-Date

+
„Es ist quasi ein gegenseitiges Kennenlernen“, sagt der Vorsitzende des Kreisschiedsrichterausschuss Volker Leddin. Im Spiel zwischen den Allstars (in Blau-Gelb) und den Schiedsrichtern wird seit vielen Jahren das gegenseitige Verständnis gefördert.

Uelzen – „Ich bin froh, so was zu haben“, sagt Hanna Hofmann, 15-jährige Schiedsrichterin des TSV Adendorf.

Sie meint das Traditionsmatch zwischen den Uhlenköper Allstars und Schiedsrichtern, bei dem das gegenseitige Verständnis von Spieler zu Referee am Montagabend im Vordergrund stand. Gesiegt haben im Teutonia-Sportpark die Allstars. Mal wieder.

Sie flachsten, kickten und grillten zusammen – es ist die Gemeinschaft, die bei diesem Duell im Vordergrund steht. „Es ist quasi ein gegenseitiges Kennenlernen (zwischen Schiedsrichter und Spieler, Anm. d. Red.). Man begegnet sich immer wieder“, erzählt der Vorsitzende des Kreisschiedsrichterausschusses, Volker Leddin.

Mittendrin war auch Hanna Hofmann aus Adendorf, die sich als eine von über 100 Schiedsrichtern das Spiel ansah. Denn die Unparteiischen waren zugleich zu einem Lehrabend in den Sportpark gekommen: „Man trifft alle Leute. Das ist echt cool.“ Sie selbst pfeift seit zwei Jahren: „Seit ich ein kleines Kind war, liebe ich Fußball über alles.“ Dank des neuen Heide-Wendland-Kreises spielten die Schiedsrichter aus Uelzen, Lüneburg und Lüchow-Dannenberg zum zweiten Mal zusammen. Trotz Kräftebündelung verloren sie 0:16. Das Match zwischen den Unparteiischen und den Allstars gibt es seit vielen Jahren, es sucht kreisweit seinesgleichen: „Ich wüsste nicht, dass andere Kreise so ein Freundschaftsspiel machen“, ist Leddin stolz.

Gern mitgespielt hätte Jungschiedsrichter Cedric Grabow. Er ist seit 2018 Unparteiischer und der Sohn des Referees Siegfried Grabow. „Ich habe Bock darauf“, erklärt der Youngster, wieso er Schiedsrichter geworden ist. Beim Traditionsmatch gegen die Allstars konnte der Nachwuchs-Unparteiische des SV Holdenstedt nicht mitwirken, da er an der Wade verletzt ist und kein Risiko eingehen wollte.

Dafür spielten zahlreiche Kollegen mit und waren mal wieder machtlos. Denn seit mindestens 2006 haben die Schiris alle Vergleiche verloren. Für die Uhlenköper-Kicker traf Teutonias Tom Wilhelms fünfmal. Auch Suderburg-Coach Jaroslav Detko war dabei, zeigte, dass er es noch drauf hat und erwies sich als torstärkste Kraft mit sieben Buden. Zudem trafen Dennis Ohneseit (3), Björn Schwichtenberg und Michael Schulz.

„Ich denke, dass es ein sehr schöner Abend wird“, hatte All-Stars-Coach Hans-Eckhardt Böttcher prophezeit. Er sollte recht behalten. Trotz starker Regenfälle und eines Halbzeitgewitters sprach Leddin im Anschluss von einem „gemütlichen Ausgang“.  

VON ROUVEN PETER

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare