TV Uelzen fiebert dem Freundschaftsspiel gegen HSV-Handballer entgegen

Einmalige Gelegenheit

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Die Fans aus der Region dürfen sich am 14. Juli auf jede Menge Zauberhandball freuen, wenn der TV Uelzen in der HEG-Halle den Zweitliga-Aufsteiger HSV Hamburg (hier mit Niklas Weller/Mitte am 2. September 2017 im Punktspiel gegen Barmbek) empfängt. 

Uelzen. Für das Spektakel verzichten sie auf die obligatorischen Kraft- und Konditionseinheiten.

Die Landesliga-Handballer des TV Uelzen wollen sich zum Saisonauftakt schnell mit dem Ball anfreunden, um im Freundschaftsspiel gegen den Traditionsverein und Zweitliga-Aufsteiger HSV Hamburg am Sonnabend, 14. Juli (18.30 Uhr / HEG-Halle), gewappnet zu sein.

Was tut man nicht alles für einen von der AZ präsentierten Hit gegen den Champions-League-Sieger von 2013. Uelzens neuer Trainer Detlef Wehrmann unterbricht sogar seinen Urlaub, um sein neues Team auf diesen Testspiel-Hit einzuschwören. Ihm bleiben allerdings nur zwei Trainingseinheiten. Und die weichen aufgrund des Hamburger Gastspiels von dem obligatorischen Aufgalopp ab. Wehrmann verzichtet in der Woche vor dem Knallerspiel erst einmal auf die Saison-Grundlagen wie Athletik, Kondition und Kraft. Die Spieler sollen sich ans Spielgerät gewöhnen: „Der Ball muss unbedingt in die Hand“, sagt Wehrmann, der zwar das Training leiten, aber beim Spiel selbst nicht dabei sein kann. Noch bevor er dem TVU seine Zusage für die kommende Saison gegeben hatte, war der Termin am 14. Juli bereits für Urlaub blockiert.

Wehrmann gönnt seinen Schützlingen solch ein ungewöhnliches Match. „So viele Gelegenheiten werden die Spieler nicht bekommen, um sich mit so einem Team zu messen. Super, dass es gelungen ist, einen solchen Gegner nach Uelzen zu holen.“

Die TVU-Mannschaft bekommt einen klaren Auftrag für das Duell mit den Hanseaten, die in die 2. Bundesliga aufgestiegen sind und zwei Tage vor ihrem Gastspiel in der HEG-Halle mit der Saisonvorbereitung beginnen. „Jeder wird sich zeigen wollen. Ich werde aber an die Spieler appellieren, nicht übermotiviert in dieses Spiel zu gehen, um sich nicht zu verletzen.“

Wehrmanns Vorstellungen vom Handball erinnern an einstige HSV-Auftritte. Die Hamburger seien für ihre mannschaftliche Geschlossenheit bekannt. „Das ist, was für mich zählt.“ Das letzte HSV-Spiel schaute sich Wehrmann in der vorletzten Saison an. Damals gastierten die Hanseaten bei Wehrmanns Heimatverein HSG Varel-Friesland, der da bereits unter dem neuen Namen SG VTB/Altjührden auflief und überraschenderweise den HSV bezwang, später aber trotzdem noch abstieg. Am 14. Juli in der HEG-Halle gibt es dann aber keine Verlierer....

Von Arek Marud

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