Teutonias Christian Okafor träumt von den Olympischen Spielen mit Nigerias U23-Nationalteam

Einmalige Olympia-Chance für Uelzener Fußballer

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Bereits Anfang 2013 nahm Christian Okafor (Mitte) an einer Sichtung der U20-Nationalmannschaft von Nigeria teil. Nun will er bei der U23 überzeugen und auf den Olympia-Zug aufspringen.

Uelzen. Er hat versucht, kühlen Kopf zu bewahren, rückte mit der Sprache lange Zeit nicht raus. Bloß nicht verrückt machen lassen. Stattdessen ging’s still und heimlich zum Schiffshebewerk Scharnebeck – Treppenläufe. Fit machen für die Nationalmannschaft.

Am heutigen Donnerstag steigt Christian Okafor in Hamburg in den Flieger. Der Mittelfeldspieler des Fußball-Oberligisten Teutonia Uelzen düst ins Trainingslager der U23 von Nigeria und hegt leise Hoffnungen auf die Teilnahme an den Olympischen Spielen.

Es ist der Lebenstraum vieler Athleten. Christian Okafor hätte vor kurzem davon nicht einmal zu träumen gewagt. Mit ganz viel Glück kann der 21-Jährige bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro vom 5. bis 21. August mitmischen. Der Teutone wurde von U23-Nationaltrainer Samson Siasia zu einem zweiwöchigen Trainingslager in Nigerias Hauptstadt Abuja eingeladen. Mit rund 30 anderen Spielern. „Das ist für mich eine einmalige Chance“, kann Okafor sein Glück kaum fassen.

Die Umstände der Nominierung kann sich der Sohn einer deutschen Mutter und eines nigerianischen Vaters nicht so richtig erklären. Sein Berater in Nigeria hat Okafor beim Nationalteam ins Spiel gebracht. „Irgendjemand muss dann mal ein Spiel von mir live gesehen haben“, vermutet Okafor. Schon 2013 hatte er eine zweiwöchige Sichtung beim U20-Nationalteam absolviert, fiel aber durch. „Scheinbar war ich noch auf irgendeiner Liste“, glaubt er.

Seitdem feststeht, dass sich der Teutone mit den besten U23-Spielern seines Landes messen darf, hat sich sein Tagesablauf schlagartig geändert. [...]

Von Arek Marud

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