Des einen Freud, des anderen Leid

Das 1:0 für den TuS Bodenteich: Kapitän Andreas Meyer dreht jubelt ab, während Ebstorfs Torhüter David Meyer beim Schiedsrichter-Assistenten auf Abseits reklamiert. Fotos: Barklage

Ebstorf. Der TuS Ebstorf ist am vorletzten Spieltag der Fußball-Bezirksliga bereits abgestiegen. Nach der Heimniederlage gegen den TuS Bodenteich können die Ebstorfer nicht einmal mehr den Relegationsplatz erreichen und müssen den Gang in die Kreisliga antreten. Der TuS Bodenteich hingegen bleibt auch im kommenden Jahr in der Bezirksliga und feierte mit dem fünften Sieg im sechsten Spiel den vorzeitigen Klassenerhalt.

„Ich habe meine Mission erfüllt. Heinz Baldermann und ich hatten große Pläne für die kommende Saison, aber leider darf ich nicht weitermachen. Trotzdem wünsche ich dem TuS Bodenteich alles Gute“, erklärte ein sichtlich bewegter Bodo Mönke. Der Trainer des TuS Bodenteich muss seinen Posten unfreiwillig räumen, obwohl er den vorzeitigen Klassenerhalt mit dem TuS gestern perfekt machte. Zur neuen Saison übernehmen dann Norman Arndt und Daniel Fleischer (AZ berichtete). Auf Ebstorfer Seite bleibt auch in der kommenden Kreisliga-Saison fast alles beim Alten. Das Trainergespann Armin Sokolowski und Björn Penkert trainiert den TuS auch der kommenden Saison. „Der ein oder andere Spieler wird weggehen, aber die meisten bleiben“, so Trainer Sokolowski nach dem besiegelten Abstieg.

Zum Spiel: Nach der frühen Führung durch Andreas Meyer (10.) taten die Bodenteicher nicht mehr viel für das Spiel und überließen den Ebstorfern die Initiative. Geschonke glich nach 28 Minuten aus, und noch vor der Pause hatten die Gastgeber durch Sokolowski und Lindemann gute Chancen zur Führung, doch beide Male hielt Bodenteichs Keeper Corteletti stark. In der zweiten Hälfte waren weiter die Ebstorfer am Drücker und hätten durch Sokolowski das 2:1 machen müssen, doch er scheiterte freistehend und setzte den Ball aus 13 Metern neben das Tor (57.). Die Gastgeber rannten weiter an, fingen sich dann aber in der 88. Minute den K.o.-Schlag durch den eingewechselten Sehmus Karamac, der in der Nachspielzeit auch das 3:1 besorgte.

Von Alexander Barklage

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