Pfanzagl wechselt zu Teutonia / Zusagen von Hatt/Kuvsinovs

„Ein mega Typ“

2014 wechselte Felix Pfanzagl vom FC Oldenstadt zum SV Ilmenau, wo er sich zum Leistungsträger entwickelte. Eigentlich wollte er nach dem Umzug nach Hamburg kürzertreten. Doch der Landesliga-Offerte von Teutonia Uelzen konnte er nicht widerstehen.
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2014 wechselte Felix Pfanzagl vom FC Oldenstadt zum SV Ilmenau, wo er sich zum Leistungsträger entwickelte. Eigentlich wollte er nach dem Umzug nach Hamburg kürzertreten. Doch der Landesliga-Offerte von Teutonia Uelzen konnte er nicht widerstehen.

Uelzen – Zwei Leistungsträger bleiben, ein (weiterer) Hoffnungsträger kommt. Teutonia Uelzen hat wichtige Weichen für die kommende Landesliga-Saison gestellt. Die Routiniers Andris Kuvsinovs und Philipp Hatt haben nach reiflicher Überlegung zugesagt.

Vom SV Ilmenau kommt außerdem der erfahrene Torwart Felix Pfanzagl.

„Unser Kader ist jetzt komplett. Es war nicht zu erwarten, dass wir am Ende noch so zuschlagen. Wir freuen uns, dass wir einen größeren Kader haben, weil er zuletzt begrenzt und dezimiert war. Jetzt können wir aus dem Vollen schöpfen“, erklärt Teutonias Trainer Benjamin Zasendorf.

Kuvsinovs liebäugelte bis zuletzt mit seinem Karriereende. Hatt wollte studienbedingt kürzertreten. Doch Teutonia blieb dran. Zasendorf: „Wir standen mit den Spielern andauernd in Kontakt und haben nun die abschließenden Gespräche geführt. Corona hatte einiges verzögert. Beide Spieler helfen uns auf und neben dem Platz weiter.“

Hatt macht trotz Uni weiter. „Ich hatte in den vielen Gesprächen mit Benni einfach gemerkt, für wen und was ich Fußball spiele. Ich würde die Zeit mit meinen Freunden einfach vermissen. Zudem kam in letzter Zeit die Lust auf den Sport wieder.“

Ähnlich geht’s Kuvsinovs, der nach seinem Rückrunden-Comeback nun noch ein Jahr dranhängt. „Ich fühle mich nach wie vor fit und unterstütze gerne das junge Team und den Nachwuchs.“

Pfanzagl startet durch

Entwarnung gibt es auch auf der Torhüterposition. Vom SV Ilmenau kommt der langjährige Torwart und frühere Oldenstädter Keeper Felix Pfanzagl. Bei Mitspieler und Teutonias Sprecher Dennis Flügge löst die Kunde Begeisterung aus. „Ich kenne Felix, seit ich denken kann. Wir sind zusammen in Ebstorf aufgewachsen, ein mega Typ, der uns als Mensch und Spieler extrem weiterbringen wird.“

Auch Zasendorf ist froh: „Wir freuen uns sehr, dass wir mit Felix einen weiteren Torwart für uns gewinnen können. So können wir auch Marvin Paulini etwas entlasten und erhoffen uns einen spannenden Zweikampf, der am Ende beide Torhüter besser machen wird. Felix passt zudem richtig gut ins Team, kommt aus der Region, hat viel Erfahrung und kennt schon viele Spieler.“

Torwartproblematik bei Teutonia gelöst

Pfanzagl wollte eigentlich kürzertreten. „Ursprünglich hatte ich vor, das Thema Fußball nach meinem Umzug nach Hamburg nur noch auf sehr kleiner Flamme zu halten.“ Sein Umdenken lag vor allem an zwei Dingen. „Zum einen daran, dass ich nun doch einmal die Chance erhalte, mich in der Landesliga auszuprobieren. Vor allem aber ist es der Klub, der für mich nach wie vor die Instanz im Uelzener Fußball darstellt und mit dem Engagement der vielen Ehemaligen sowie Benni als Coach eine extreme Aufbruchstimmung versprüht.“

Nun kann er den Trainingsstart Anfang August kaum abwarten. „Nach den ehrlichen und wertschätzenden Gesprächen mit teils langen Bekannten freue ich mich riesig drauf, meinen Teil zum Erfolg dieses Projekts beizutragen.“ Pfanzagl ist neben Paulini und Ex-U18-Torwart Phil Wallat (2. Herren) der dritte Keeper. „Wir sind froh, dass wir dank der drei Torhüter im Verein entspannter in die neue Saison gehen können. Denn für zwei Mannschaften braucht man mehr als zwei Torhüter. Das ist beruhigend für den gesamten Verein“, meint Zasendorf. VON AREK MARUD

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