Bezirksliga: SVE ist wieder komplett und voller Tatendrang vor Gastspiel beim VfL

Eddelstorf sicher: Sichere Abwehr in Suderburg

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Eddelstorfs Angreifer Jonathan Alves-Dias (links gegen Lüchows Frithjof Gotthardt), hat seine Bänderdehnung auskuriert und ist wie viele andere SVE-Spieler wieder fit.

am Suderburg/Eddelstorf. Fünf Gegentore hatten sie am Sonntag beim 3:5 gegen Vastorf geschluckt. Etwas Vergleichbares gab es zuletzt vor fast anderthalb Jahren. Am 12. März hatte der SV Eddelstorf ein Kreisliga-Spiel beim SC Kirch-/Westerweyhe mit 3:6 verloren.

Doch das beunruhigt beim Fußball-Bezirksligisten niemanden!.

Trainer Olaf Walter ärgert zwar diese Handvoll an Toren. Er kann es aber auch sehr plausibel erklären. Lange, lange hatte der SVE nicht mehr solche Personalprobleme wie am Sonntag. Fast 50 Prozent des Stammpersonals hatten gefehlt. Nun sind aber Stephan Schenk, Marcel Kahlmann, Jonathan Alves-Dias, Jan-Ole Schulz und Marcel Albry wieder dabei oder wieder im Vollbesitz ihrer Kräfte. „Es gab einige Umstände, die zu den Gegentoren führten. Deshalb wäre es fatal, das Spiel überzubewerten. Denn normalerweise stehen wir ja stabil“, erklärt Walter. In den ersten zwei Spielen hatte der Aufsteiger bei seinen Siegen kein einziges Gegentor kassiert.

Und am Sonntag (15 Uhr) spielt der SVE beim VfL Suderburg wieder in Bestbesetzung. So ganz ohne Aufarbeitung ging es dann aber doch nicht. „Natürlich werden wir über die Niederlage reden“, hatte Walter eine Analyse fürs Training angekündigt und zugleich dem kommenden Gegner eine kleine Botschaft hinterlassen. In fairem Rahmen, versteht sich, kennen sich Walter und das VfL-Trainergespann Konstantin Balkowski/Jaroslav Detko ganz gut. „Das sind Kumpels von mir. Suderburg muss erst mal gegen uns gewinnen“, sieht Walter durchaus Chancen auf eine Überraschung und kann dem 3:5 gegen Vastorf auch etwas Positives abgewinnen. „So eine Niederlage ist ein Teil des großen Entwicklungsprozesses. Wenn du daraus nicht lernst, kannst du schnell unten landen und nicht mehr rauskommen. Man sollte aus so einer Niederlage auch etwas Positives schöpfen.“

Verloren hat auch Suderburg. Gegen den VfL Lüneburg (0:1) zeigte der VfL in der ersten Halbzeit viel zu wenig, um zu bestehen. Doch so richtig deprimiert ist auch dort niemand. Auch nicht Torwart Malte Leskien. „Defensiv standen wir ganz gut. Aber Lüneburg ist sehr abgebrüht. Und schon hat’s aus dem Gewühl heraus geklingelt.“

An die Duelle gegen Eddelstorf zu Kreisliga-Zeiten erinnert er sich ungern. Zumindest auswärts sahen wir da nie gut aus. Hoffnung setzt er in Stürmer Dennis Ohneseit, der wieder dabei ist. „Er ist ja einer, der das Tor trifft.“ Leskien erwartet einen anderen Spielverlauf. Nach dem Topfavoriten ist nun ein um den Klassenerhalt spielender Gegner dran. „Das wird ein ganz anderes Spiel.“

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