Start in der neuen 1. Kreisklasse Süd

Ebstorf will ein Zeichen setzen

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Die SVG Oetzen/Stöcken (links Edgar Munk) absolvierte eine Vorbereitung „mit Höhen und Tiefen“, sagt Trainer Sascha Hartig. Am Sonntag trifft sein Team auf den SV Emmendorf II, der sich für dieses Duell gerüstet sieht.

Uelzen/Landkreis. Saisonstart in der Südstaffel der neuen 1. Fußball-Kreisklasse Heide-Wendland. Wie so oft zum Start wissen die Teams kaum, wo sie stehen. Hinzu kommen mit der Konkurrenz aus dem Kreis Lüchow-Dannenberg auch völlig unbekannte Gegner.

Gespannt darf man auf den ersten Auftritt der hoch gehandelten Ebstorfer sein, die sich mit dem TSV Jastorf auseinandersetzen müssen.

Ähnliches gilt für den TSV Wriedel, auf den mit dem SV Molzen durchaus eine Standortbestimmung wartet.

1. Kreisklasse Süd SV Küsten II – Ger. Ripdorf (So., 13 Uhr)

In Ripdorf rätselt man über die Spielstärke des Gegners, der die vorherige Saison in Lüchow-Dannenberg als Neunter abschloss. „Wir wollen versuchen, nach guter Vorbereitung, einen guten Start hinzulegen“, äußert sich Neu-Trainer Florian Damm vor seinem Punktspieldebüt. Personell muss er leichte Abstriche hinnehmen, denn mit André Lindemann, Maximilian von der Ohe und Pascal Engel fehlen gleich drei Stammspieler.

FC SG Gartow – TuS Wieren (So., 15 Uhr)

Auf den Tabellenachten der Kreisliga Lüchow-Dannenberg trifft der TuS Wieren. „Ein unbekannter Gegner“, konstatiert Trainer Mike Schneider, der auf gar keinen Fall als Verlierer den Platz in Gorleben verlassen möchte. Beim TuS fehlt Neuzugang Joscha Benecke weiterhin rotgesperrt. „Zwei, drei weitere Akteure sind verletzt, sonst aber alles gut“, sagt Schneider.

TuS Wustrow – SV Holdenstedt (So., 15 Uhr)

„Wir fahren selbstbewusst nach Wustrow, um dort gut in die Saison zu starten“, äußert sich Holdenstedts Trainer Martin Lübkert. Er geht von einem „starken Auftaktgegner“ aus, möchte aber „im Fehl“ mindestens einen Zähler mitnehmen. Die Lila-Weißen sollten gewarnt sein, denn die Wustrower verpassten in der Vorsaison als Siebter zwar die Kreisligaqualifikation, schafften zuletzt aber immerhin etwas, was dem SVH verwehrt blieb – den Einzug in das Pokalviertelfinale!

SV Hanstedt – TSV Suhlendorf (So., 15 Uhr)

„Wir werden tief stehen, um den einen oder anderen Nadelstich zu setzen“, kündigt Hanstedts Trainer Alexander Hamp an. Aus seiner Sicht kann nur dann ein gutes Resultat herausspringen, wenn die kämpferische Einstellung stimmt. Neuzugang Marcel Hanglberger ist verletzt. Gute Erinnerungen an Hanstedt hat Suhlendorfs Trainer Stephan Lindemann. „Da sahen wir grundsätzlich immer recht ordentlich aus, was aber nicht heißen soll, dass es ein Selbstläufer wird.“ Er würde aber schon gern mit den ersten Punkten nach Hause fahren, personell kann der TSV aus dem Vollen schöpfen.

TSV Wriedel – SV Molzen (So., 15 Uhr)

Gute Stimmung nach dem Pokalsieg über Zernien herrscht in Wriedel. „Das war eine starke Mannschaftsleistung“, freut sich Trainer Dirk Bahr, der natürlich gegen Molzen nur zu gern den positiven Lauf fortsetzen möchte. Bitter: Die Verletzung von Sebastian Arning stellte sich als Kreuzbandriss heraus, der Abwehrmann fällt somit länger aus. Eventuell ist dafür Finn-Sören Nimz wieder voll belastbar.

Für Molzens Vorsitzenden Axel Jacobs zählen die Wriedeler zu den Meisterschaftsfavoriten, dennoch erwartet er nach dem Pokal-Aus in Veerßen eine Reaktion der Mannschaft. „Wir wollen etwas Zählbares mitnehmen“, fordert Jacobs. Personell sieht es nicht so gut aus, der Kader ist verletzungs- und urlaubsbedingt etwas ausgedünnt.

TuS Ebstorf – TSV Jastorf (So., 15 Uhr)

Einiges vor hat in dieser Saison der TuS Ebstorf, die gelungene Vorbereitung wies schon mal in die richtige Richtung. „Das gesamte Team hat super mitgezogen und möchte jetzt endlich loslegen“, freut sich auch Trainer Björn Penkert auf den Auftakt. Dem TuS steht ein voller Kader zur Verfügung.

Für Gäste-Coach Malte Weber hat es der Auftakt in sich: „Es wird schwer werden, einen Sieg zu holen, zumal urlaubs- und krankheitsbedingt sechs Spieler fehlen. Aber wir werden alles geben, um die drei Punkte zu holen. Die Jungs sind heiß!“

SV Stadensen – TuS Liepe (So., 15 Uhr)

Nicht so ganz zufrieden mit der Vorbereitung ist Stadensens Coach Olaf Bode. Er bemängelt die schwache Chancenverwertung. „Das muss definitiv besser werden, sonst steht eine schwere Saison bevor.“ Er hofft aber auf die zuletzt gezeigte Heimstärke und baut auf die Unterstützung der SVS-Fans. Der Gegner aus Liepe ist für ihn ein völlig unbeschriebenes Blatt, tippt aber tendenziell auf einen Konkurrenten im Abstiegskampf.

SVG Oetzen/Stöcken – Emmendorf II (So.,15 Uhr)

Eine Vorbereitung „mit Höhen und Tiefen“ sah Oetzens Trainer Sascha Hartig. Für ihn sind zweite Mannschaften so früh in der Saison schwer einzuschätzen, „aber wir wollen Emmendorf das Leben schwer machen“, umreißt er die Zielstellung. Auch Emmendorfs Trainer Stephan Brinkmann weiß nicht so recht, wo seine Elf steht. „Trotzdem wollen und werden wir fit in dieses Duell gehen und wollen versuchen, unsere Linie durchzubringen.“ Aufgrund von Verletzungen und privaten Verpflichtungen fehlen dem SVE drei Akteure.

Von Immo de la Porte

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