Der Vorletzte kommt / Team Heide selbstbewusst

Ebstorf greift nach sechstem Sieg

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Die Ebstorf Knights (links Hassan Salim) schnappen zuhause gegen die TSG Bergedorf nach dem nächsten Erfolg.

rp/jh Ebstorf/Bad Bevensen. Zurückhaltung im Ebstorfer Lager. Der Tabellendritte hat höllischen Respekt vor dem kommenden Gegner und Tabellenvorletzten TSG Bergedorf. Das Team Heide hofft mit neuem Schwung auf eine kleine Überraschung in Hamburg.

BG Hamburg - Team Heide (Sonnabend, 19.45 Uhr)

Laut Tabelle sind die Hamburger (4.) eindeutig favorisiert gegen die MTVer (9.). Ganz so eindeutig ist es aber nicht. Die Hamburger haben nur eine Niederlage weniger. Allein das zeigt die Ausgeglichenheit der Liga. Die Gastgeber verloren zuletzt in Ebstorf recht deutlich, aber ohne einige Leistungsträger. Der Kader der Hamburger ist aber sehr groß und es ist damit zu rechnen, dass ihre Bank gut besetzt sein wird.

Die Heidjer haben mit den Hamburgern „noch ein Hühnchen zu rupfen“, das Hinspiel verloren sie mit 56:87. Die MTVer haben dafür gegen Wedel II eine sehr gute Leistung abgeliefert. Das dürfte ihr Selbstbewusstsein gestärkt haben. Wenn sie eine ähnlich gute Leistung auch in Hamburg abliefern können, dann ist sogar ein Sieg möglich, der in dieser „verrückten“ Liga dann nicht einmal überraschend wäre. Wichtig – wie immer – ist eine sichere Defensive und die Vermeidung eigener Fehler.

Ebstorf Knights - Bergedorf (Sonnabend, 19 Uhr)

Die Ebstorfer hoffen auf ihren sechsten Ligasieg in Serie. In einem weiteren Heimspiel empfängt der Tabellendritte die TSG Bergedorf, momentan zwar nur Tabellenvorletzter, jedoch mit einer äußerst schlagkräftigen Truppe.

Die Hamburger konnten sich zur Rückrunde mit dem 2,04 m Center Markus Timm verstärken, der zuvor in der Pro-B für den SC Rist Wedel auflief. Zusammen mit den starken Laimonas Kubickas, Tomas Velmiskas und Courage Idahosa stellt Bergedorf jede Verteidigung vor Probleme.

„Auch wenn es die Tabellenposition nicht hergibt, dies wird eins der schwersten und spannendsten Spiele für uns“, glaubt Teamsprecher Julian Heusermann. Für die Knights gilt es mehr denn je, über die Verteidigung ins Spiel zu finden. Gerade das habe im letzten Spiel nur bedingt geklappt. Offensiv sind alle Spieler gefragt, um gute Ballbewegung und sichere Abschlüsse zu generieren. Hierfür kann Coach Alex Wendler wohl auf alle Akteure zurückgreifen.

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