Abstiegskampf in der Fußball-Landesliga – Emmendorf noch nicht gerettet

Dünne Luft

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Sören Otte (rechts) ist ein Dauerbrenner im Emmendorfer Team, zur nächsten Saison ist der Defensivspezialist auf dem Sprung zum Landesligisten OSV Hannover.

Emmendorf – Keine vorzeitige Rettung für den SV Emmendorf im Abstiegskampf der Fußball-Landesliga, die Luft bleibt dünn! Stattdessen kündigte Leistungsträger Sören Otte seinen Abschied vom Verein an.

Die Grün-Schwarzen müssen nach einer 1:4-Heimniederlage des TB Uphusen am Mittwochabend in einem Nachholspiel der Oberliga weiter bangen. Bis auf Weiteres bleibt fraglich, ob drei oder vier Mannschaften aus der Landesliga Lüneburg absteigen müssen. Schafft Uphusen am letzten Spieltag den Klassenerhalt, bleibt es bei dreien.

Aber selbst das ist kein Ruhekissen für Emmendorf. Kommt es in den folgenden Tagen nämlich ganz blöd – Eintracht Braunschweig steigt aus der 3. Liga ab, Regionalligameister VfL Wolfsburg II im Duell gegen Bayern München II nicht auf, vier niedersächsische Regionalligisten müssen runter und der Oberliga-Vizemeister verliert die Aufstiegsrelegation – würde es einen zusätzlichen, fünften Absteiger aus der Oberliga geben – was das Risiko für Uphusen deutlich erhöhen könnte. Emmendorfs Trainer Achim Otte: „Diese Konstellation ist natürlich ein Thema in der Mannschaft. Wir befinden uns in einer nicht besonders angenehmen Situation.“

Immerhin kann der SVE selbst für klare Verhältnisse sorgen. Schon am Sonntag (15 Uhr, HQ-Arena) wäre der Klassenerhalt fix, wenn er beim Absteiger TV Meckelfeld gewinnt und Verden gegen Ritterhude verliert. Insgesamt müssen die Emmendorfer in drei noch ausstehenden Spielen ein Vier-Punkte-Polster auf die Reiterstädter verteidigen.

Unterdessen hat Trainersohn Sören Otte seinen Vereinsabschied zum Sommer erklärt. Der Innenverteidiger, der in dieser Saison nur eines von 30 Pflichtspielen verpasste, schließt sich dem Landesligisten OSV Hannover an. Otte (23) lebt und studiert in der Landeshauptstadt und trainierte in der Rückserie bei dem Ex-Zweitligisten bereits regelmäßig mit.

VON BERND KLINGEBIEL

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