Regionsoberligist siegt gegen HSG Seevetal/Ashausen II

Frauenhandball: TV Uelzen dreht auf, TSV Bienenbüttel kassiert Auftaktniederlage

Handballerin setzt sich mit Ball in der Wurfhand am Kreis durch.
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In der zweiten Halbzeit setzte sich der TVU entscheidend durch. Die insgesamt neunfache Torschützin Janine Tippe lässt hier Seevetals Tabea Bieck (rechts) stehen.

Die Frauen des Handball-Regionsoberligisten TV Uelzen bejubeln einen gelungenen Saisonstart. Nach dem Auftaktremis in Bergen fertigten sie im ersten Heimspiel die HSG Seevetal/Ashausen II mit 28:16 ab.

VON CHRISTIANE FELLERSMANN

Uelzen/Bienenbüttel – Der TSV Bienenbüttel hingegen kassierte im ersten Spiel in der Regionsliga Nord eine 22:26-Niederlage.

Frauenhandball-Regionsoberliga

TV Uelzen – HSG Seevetal II 28:16 (10:8)

Zwar stand die Abwehr der Uelzenerinnen wie schon in Bergen sehr gut, aber im Angriff agierte die Heim-Sieben zunächst unkonzentriert und vergab sehr viele Chancen. „Dadurch herrschte zumindest bis zur Pause einige Unsicherheit“, analysierte Trainer Michel Ulbricht. Immerhin hatte der TVU Glück, dass Fiona Sagemann mit dem Halbzeitpfiff einen Freiwurf noch verwandeln konnte und das Ergebnis auf einen Zwei-Tore-Vorsprung stellte.

Nach der Pause traten die Uelzenerinnen dann wie ausgewechselt auf. Tor um Tor setzte sich das Team auf 22:10 (47.) ab. Ulbricht: „Wir haben dann viel durchgewechselt, daher kassierten wir den ein oder anderen Gegentreffer.“ Am klaren Sieg änderte das aber nichts. Der TVU-Coach: „Ich bin absolut zufrieden mit dem Ergebnis.“

Ricarda Völkers im Tor lieferte einen guten Job ab – bis zur 40. Minute hatte sie nur acht Gegentore zugelassen, lobte Ulbricht. Der Trainer: „Auch Nathalie Bohn, die in den letzten 20 Minuten zwischen den Pfosten stand, hatte einen guten Tag.“

TV Uelzen: Tippe (9 Tore), Sagemann (8), Ritz (3), Chlechowitz und Dauven (je 2), Ley, Uhlenbrock, Kotzauer und Pein (je 1), Bohn, Fredrich, Marrek, Völkers.

Frauenhandball-Regionsliga Nord

SG Adendorf/S. II - Bienenbüttel 26:22 (14:12)

Der TSV Bienenbüttel verkaufte sich in Adendorf gut, konnte aber keine Punkte mitnehmen. Spielerin Laura Schoop: „Wie so oft in der Vergangenheit war es auch diesmal ein Spiel auf Augenhöhe.“

In der 14. Minute führten die Gäste mit 7:4 Toren, doch bis zum Pausenpfiff hatte die SG Adendorf/Scharnebeck II das Ergebnis in einen eigenen Vorsprung gedreht. Nach der Pause blieb es spannend (20:20/49.). Schoop: „Wir waren absolut im Spiel. Doch in den entscheidenden Phasen waren wir zu fahrig und unkonzentriert.“ Das nutzte die SG eiskalt aus. „Letztlich haben wir als junges, neu zusammengestelltes Team Erfahrungen sammeln können, die uns sicher ganz bald helfen werden“, erklärten die Bienenbüttelerinnen, denen nunmehr bis zum 14. November eine lange spielfreie Phase bevorsteht.

TSV Bienenbüttel: Skretzka (7 Tore), Rieth (5), Lisa Schoop (4), Nierste (3), Szameitat (2), Pfaue (1), Lütgens, Fonfara, Nauck, Ohlhagen, Laura Schoop, Schäfer, Mehrens.

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