Fußball-Rubrik beleuchtet Abschneiden der Uelzener Fußballteams

Neue AZ-Serie: SV Holdenstedts Aufstiegsmission im „Team-Check“

Ein Spieler grätscht am Boden in einem Zweikampf.
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Früh setzte der SV Holdenstedt (rechts Nils Burmeister) seine Gegner unter Druck. Diese Entschlossenheit braucht das Team im Kampf um den Aufstieg.
  • VonAron Sonderkamp
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Besondere Spiele, herausragende Akteure, unvergessliche Momente. In der neuen Serie Team-Check nimmt die AZ das Hinrunden-Abschneiden der Uelzener Fußballklubs unter die Lupe.

Uelzen-Holdenstedt - Den Anfang machen die drei Klubs aus der Staffel 1 der Heide-Wendland-Liga. Ziel erreicht, aber noch lange nicht fertig! So lautet das Motto des Heide-Wendland-Ligisten SV Holdenstedt. Nachdem die Aufstiegsrunde der Staffel 1 erreicht ist, soll jetzt der große Wurf folgen: Aufstieg!

„Die Platzierung ist das erfreuliche Ergebnis harter Arbeit. Wir hatten durchweg eine gute Trainingsbeteiligung. Die Jungs sind willig, zu arbeiten“, lobt Trainer Daniel Fleischer die Einstellung seiner Mannschaft. So kamen auch die Ergebnisse zustande: „Wir haben konstant gut gespielt. In den wichtigen Spielen haben wir das abgerufen, was gefordert war.“ Abschließend steht der zweite Platz, die zweitbeste Defensive (16 Gegentreffer) und die geteilte beste Offensive (36 Tore). In verfrühten Jubel will der SVH allerdings nicht verfallen. Fleischer: „Noch haben wir nichts erreicht. Wir sind aber in einer aussichtsreichen Position.“

Das hat gut geklappt

Ein Schlüssel zum Erfolg liegt bei den Holdenstedtern insbesondere im Defensivverhalten: „Wir haben den Gegner früh unter Druck gesetzt und früh den Ball gewonnen. Unser hohes Pressing und die gute Aggressivität in den Zweikämpfen waren gut“, erklärt der SVH-Trainer.

Das geht besser

Während die Balleroberung gut funktionierte, war Fleischer der Umgang mit dem Ball teils zu hektisch: „Ich hätte gern mehr Spielkontrolle und eine bessere Zonenbesetzung. Der Spielaufbau soll kontrollierter und geduldiger ablaufen.“ Zu schnelle Abspiele sollen vermieden werden, um zusätzliche Variabilität aufzubauen.

Das besondere Spiel

Die 7:1-Demonstration beim FC Heidetal ist für den Holdenstedt-Trainer das denkwürdigste Spiel der Qualifikationsrunde: „Das war eine überragende Leistung. Wir haben sie einfach chancenlos überfahren, obwohl man mit einem Duell auf Augenhöhe gerechnet hatte.“ Heidetal belegte am Ende Platz drei mit neun Punkten Rückstand auf Holdenstedt .

Der besondere Moment

Das Auftreten und das Erreichen des Spiels um Platz drei beim Ramelow-Cup in der Saisonvorbereitung war ein wichtiger Moment für die Kicker des SVH: „Nach der Vorbereitung weiß man oft nicht, wo man steht. Hier haben wir uns auch gegen höherklassige Teams bewährt und gemerkt: Wir sind bereit!“ betont Fleischer.

Der Spieler der Hinserie

Keeper Marcel Hartwig avancierte zu einem starken Rückhalt: „Er hat konstant starke Leistungen gezeigt. Durch seine wöchentlich vier Trainingseinheiten, zweimal Torwarttraining und zweimal mit der Mannschaft, hat er sich das auch hart erarbeitet. Er hat uns ein ums andere Mal die Punkte gesichert.“

Der Ausblick

Mit sieben mitgenommenen Zählern startet Holdenstedt auf einem Aufstiegsplatz liegend in die Entscheidungsrunde. Der dritte Tabellenplatz soll auch gehalten werden: „Wenn wir den Aufstieg jetzt nicht als Ziel ausgeben, wäre das an der Realität vorbei“, gibt Fleischer ein klares Ziel vor. Allerdings treffe man auf „drei unbekannte Mannschaften“. Es werde also noch einmal spannend.

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