Erschwerte Bedingungen für Wendland und Keplin bei DM

Vom Dauerregen verfolgt

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Dreispringer Benjamin Keplin fehlten elf Zentimeter zum Einzug in den DM-Endkampf.

Uelzen/Bremen – Das Wetterpech hat Benjamin Keplin und Lukas Wendland von der LG Hanstedt/Wriedel/ Suderburg regelrecht verfolgt bei den deutschen Leichtathletik-Meisterschaften der Jugend U16 in Bremen.

Herrschten beim Einspringen zum Dreisprung noch normale Bedingungen, die bei Keplin für ein gutes Wettkampfgefühl sorgten, begann es anschließend wie in Strömen zu regnen. Dennoch erzielte der Uelzener Athlet mit 11,89 Metern einen guten Versuch. Nach 11,68 Metern im zweiten Sprung und einem ungültigen dritten war für Keplin jedoch Endstation. Er hatte den Endkampf um elf Zentimeter verpasst und belegte Platz elf von 17 Springern.

Auch Lukas Wendland musste sich im Kugelstoß-Wettbewerb des Dauerregens erwehren. Der Ring war wegen der Nässe sehr glatt, was zu erheblichen Standproblemen führte. Nicht der Veranstalter, sondern die Athleten mussten selbst Hand anlegen und mit den von ihnen mitgebrachten Tüchern den Ring abtrocknen.

Völlig verunsichert stieß Wendland im ersten Versuch 11,41 Meter, steigerte sich im zweiten auf 13,33 Meter und war der Meinung, dass er nach einem schlechteren dritten Stoß den Endkampf nicht erreicht hatte. Doch mit seinen 13,33 Metern zog er als Achter ins Finale ein und hatte sein selbst gestecktes Minimalziel erreicht. Mit 15,24 Metern packte Wendland dann gleich einen guten Versuch aus und schob sich vor auf Rang sechs, den er auch am Ende einnahm. Seine Mitkonkurrenten hatten ebenfalls nicht ihre besten Leistungen abrufen können. So blieb der Jahresführende, Lukas Schober (SG Weißig), mit 16,42 mehr als einen Meter hinter seiner Bestleistung (17,53). Wendland selbst zeigte sich mit seiner Leistung bei den vorherrschenden Bedingungen dennoch zufrieden.  wt

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