Handball-Landesliga Damen: Für TuS Oldenstadt zählt morgen gegen die HSG Elbmarsch nur ein Heimsieg

Coach Steiner: „Unser wichtigstes Spiel“

Notfalls mit Gewalt: Der TuS Oldenstadt (rechts Andrea Thäwel) steht vor einem richtungsweisenden Heimspiel. Foto: B. Klingebiel

ws/am Oldenstadt. Wolfgang Steiner spricht von einem der wichtigsten Spiele überhaupt. Der Trainer der Landesliga-Handballerinnen des TuS Oldenstadt weiß ganz genau, was beim Heimauftritt (Sonntag, 15 Uhr) gegen die HSG Elbmarsch auf dem Spiel steht.

Die Gäste, die mit nur einem Punkt mehr auf dem Konto (5) auf dem zehnten Tabellenplatz stehen, sind das einzige Team, das Oldenstadt in dieser Saison schlagen konnte. „Das könnte unser wichtigstes Spiel werden. Einerseits würden wir zum ersten Mal von einem Abstiegsplatz wegkommen, anderseits könnte das auch einen Ruck für die nächste Aufgabe geben“, sagt Steiner. Im Hinspiel siegten seine Schützlinge mit 19:18. Die Aufgabe ist knifflig. „Kämpferqualitäten konnten wir bisher nur ausreichend entwickeln, wenn es gegen unbezwingbare Gegner ging, nicht aber gegen potenzielle Punktelieferanten“, sorgt sich Steiner, der mit einem Sieg den Sechs-Punkte-Rückstand auf SG Adendorf/ Scharnebeck verkürzen und sich von einem Abstiegsplatz befreien möchte. „Es ist lohnenswert, alles zu geben, dazu werden wir bereit sein.“ Der Coach sieht die Ruhe im gebundenem Spiel und möglichst viel Tempo in der zweiten und dritten Welle als unabdingbares Muss. Dann klappe es mit dem Sieg. „Eine deutlich verbesserte Abwehr im Vergleich zum Hinspiel können wir auch noch in die Waagschale werfen. Den Rest wird unserer größter Rückhalt Tina Schwerter dazu beisteuern und das Tor vernageln.“ Jana Alker wird wegen ihrer Verletzung aus dem Spiel gegen Ashausen-Gehrden erneut nicht spielen können.

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