Kramer verlängert Vertrag beim TSV Wrestedt/Stederdorf

Chefcoach zahlt zurück

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Peter Kramer (Mitte) hat beim TSV Wrestedt/Stederdorf noch viel vor und peilt den baldigen Aufstieg an. Bei dem Vorhaben sollen auch Neuzugang Mark Ripke (rechts) und Youngster Erik Viets mitwirken, hier nach ihrem Wechsel in der Winterpause.

Wrestedt – Der Vorstand ist hochzufrieden, der Trainer zeigt sich ebenfalls begeistert. Peter Kramer und das erweiterte Trainerteam haben ihre Verträge beim aktuellen Tabellensechsten der 2. Fußball-Kreisklasse Süd, TSV Wrestedt/Stederdorf, um ein Jahr verlängert.

Damit signalisierte der Vorstand um Thomas Jürgens und Florian Weiß, dass die Verantwortlichen mit Kramers Arbeit vollends zufrieden sind und den eingeschlagenen Weg weiter gemeinsam gehen möchten.

Der frühere Teutonia-Assistenzcoach Kramer hat sich seit seinem Amtsantritt im Sommer 2019 hervorragend eingelebt und ist von den Rahmenbedingungen angetan. „Man merkt jederzeit, dass sich was im Verein tut. Es ist der Anspruch des Vereins, eine Vorreiterrolle in der Gemeinde zu spielen. Und die Leute sind begeistert.“

So wie Kramer selbst, der über ungewöhnlich hohe Zuschauerzahlen in dieser Spielklasse staunt. Beim Heimspiel gegen den TSV Lehmke waren 160 Fans dabei. Zur Auswärtspartie in Hitzacker an einem Freitagabend fuhr ein voller Fanbus mit. „Phänomenal“, staunt Kramer, der sich in der Verpflichtung sieht, „mit der Vertragsverlängerung, etwas zurückzugeben“. Auch die hervorragenden Trainingsbedingungen oder die Platzpflege waren für ihn schlagkräftige Argumente.

Ziel ist der baldige Aufstieg in die 1. Kreisklasse. Entweder in dieser Saison, falls diese doch noch fortgesetzt werden sollte. Oder spätestens in der neuen Spielzeit. „Damit wollen wir ein Grundgerüst und eine Basis für unsere erfolgreiche U15 schaffen, damit die Nachwuchsspieler im Verein bleiben“, erklärt Kramer.

Die positive Nachricht erhält durch zwei Neuzugänge im Kader noch etwas mehr Gewicht: Mark Ripke wechselte bereits in der Winterpause vom SC Uelzen II. Der 34-jährige Innenverteidiger, der mittlerweile in Wrestedt wohnt, soll der jungen Mannschaft mit seiner Erfahrung weiterhelfen.

Sehnsüchtig wartete man in der Hinrunde darauf, dass der mittlerweile 18-jährige Erik Viets endlich spielen darf. Das im März geplante Debüt blieb ihm jedoch durch die Corona-Pause verwehrt. Der Youngster trainiert schon seit letztem Sommer regelmäßig in der 1. Herren mit. Seine bisherigen Leistungen im Training sowie in Testspielen deuteten an, dass er sich innerhalb der Mannschaft zu einer Konstante entwickeln kann.

VON AREK MARUD

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