Chance auf Blitztore: Keeper spielt mit!

Der SV Holdenstedt hat sich als bester Uelzener Kreisligist und damit als zehntes Team für den 13. AZ-Presse-Cup qualifiziert. Die Lila-Weißen waren erst einmal dabei (rechts Wassili Schnur beim 1:2 gegen TuS Wieren) und belegten bei der Turnierpremiere 2008 den neunten Platz.
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Der SV Holdenstedt hat sich als bester Uelzener Kreisligist und damit als zehntes Team für den 13. AZ-Presse-Cup qualifiziert. Die Lila-Weißen waren erst einmal dabei (rechts Wassili Schnur beim 1:2 gegen TuS Wieren) und belegten bei der Turnierpremiere 2008 den neunten Platz.

Noch attraktiver, noch schneller, noch torreicher: Der 13. AZ-Presse-Cup im Hallenfußball wird mit zwei Regeländerungen aufwarten. Unterdessen spitzt sich der Endspurt um die zwei noch freien Startplätze zu.

Uelzen/Landkreis – Das ist neu: Bei dem Turnier am Sonnabend, 4. Januar, in der Uelzener HEG-Halle dürfen erstmals auch die Torhüter auf dem gesamten Spielfeld mitmachen und quasi als fünfter Feldspieler agieren. Bisher durften die Keeper ihren Torraum nur verlassen, um Bälle abzuwehren.

Logische Folge der Regeländerung ist, dass Tore nunmehr aus dem gesamten Spielfeld heraus erzielt werden können, also auch aus der eigenen Hälfte. Das greift wohl vor allem dann, wenn der Torwart außerhalb des eigenen Strafraums mitspielt, die Mannschaft den Ball verliert und der Gegner den blitzschnellen Abschluss ins verlassene Tor versucht.

SV Holdenstedt nach 12 Jahren wieder dabei

Am letzten Sonntag löste der SV Holdenstedt erstmals seit der Turnierpremiere 2008 wieder das Ticket zum AZ-Presse-Cup als beste Uelzener Mannschaft in der Heide-Wendland-Liga (AZ berichtete). Zwei Startplätze sind nunmehr noch frei. Sie sind reserviert für das erfolgreichste Team in den Staffeln Nord und Süd der 1. Kreisklasse sowie die fairste Kreismannschaft. Maßgeblich sind jeweils die Platzierungen nach dem letzten offiziellen Spieltag des Jahres am 1. Dezember. Zwei Runden sind bis dahin noch zu gehen.

TuS Ebstorf greift zum Turnierticket

In der 1. Kreisklasse stürmt der TuS Ebstorf der Qualifikation entgegen. Schon am kommenden Sonntag könnten die Rot-Weißen ihr Ziel mit einem Sieg in Breese erreichen. Verfolger SV Molzen muss bis zum Stichtag auf Patzer der Klosterkicker hoffen und selbst fleißig punkten. Die „Kleeblätter“ haben aktuell ein Spiel weniger absolviert als die Ebstorfer. Ist die Anzahl der ausgetragenen Partien bei der Endabrechnung unterschiedlich, entscheidet der Punktedurchschnitt pro Spiel. Ist auch der gleich, bekommt das Team mit dem besseren Torverhältnis den Zuschlag. Stimmt auch das überein, muss das Los über die Ticketvergabe entscheiden.

Den letzten freien Turnierplatz bekommt das nach dem Stichtag fairste Uelzener Team bis hinab zur 1. Kreisklasse. Weil die Landes- und Bezirksligisten allesamt gesetzt sind, rücken die beiden anderen Ligen in den Fokus.

Offenes Rennen um das Fair-Play-Startplatz

Die Nase vorn hat aktuell auch hier der TuS Ebstorf (1,26 Strafpunkte pro Spiel). Sollte er sich bereits als bestes Kreisklassenteam qualifiziert haben, geht das Fair-Play-Ticket auf die nächstbeste Mannschaft über. Das ist zur Zeit der Kreisklassenrivale TSV Suhlendorf mit einem Fair-Play-Quotienten von 1,40 Punkten vor seinen Südstaffel-Konkurrenten SV Molzen (1,57), TSV Wriedel (1,60), TuS Wieren (1,64) und SV Stadensen (1,66); fairstes Kreisteam in der Staffel Nord ist derzeit der TSV Bienenbüttel (1,86) und in der Heide-Wendland-Liga Union Bevensen (1,71).

Der Fair-Play-Quotient wird ermittelt aus der Anzahl der Punktspiele geteilt durch die Strafpunkte (gelbe, gelb-rote, rote Karten, Verfahren).

VON BERND KLINGEBIEL

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