CL und Punktspiel: Barum stimmt sich in Wolfsburg und Göttingen auf Pokal ein

Im Büro wird heiß diskutiert

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Zittern und notfalls im reinen Nervenspiel im Elfmeterschießen ins Finale einziehen. So wie in der 2. Runde des NFV-Pokals, als die Barumerinnen den FFC Renshausen zuhause mit 7:5 besiegten. Im Halbfinale wartet am Dienstag aber eine ganz andere Nummer mit dem Regionalligisten VfL Jesteburg. Vorher geht es am Sonntag zum Punktspiel nach Göttingen (ESV) und gleich danach zum Fußballgucken nach Wolfsburg, wo der VfL in der Champions League – ebenfalls im Halbfinale – auf den FC Chelsea trifft.

Barum. Spannendes Wochenende, aufregender Feiertag. Barums Fußballerinnen träumen mal wieder vom Einzug ins NFV-Pokalfinale, auf das sich die Mannschaft gleich doppelt einstimmt.

Die Auswärtspartie beim ESV Göttingen (Sonntag, 12 Uhr) bezeichnet Barums Trainer Björn Schwichtenberg als eine „gute Generalprobe“. 48,5 Stunden später kämpft der Oberligist zum zweiten Mal hintereinander um den Einzug ins Finale des NFV-Pokals. Barum trifft am Dienstag (12.30 Uhr) zuhause auf den Regionalligisten VfL Jesteburg. Im Vorjahr verpasste die Mannschaft nach großem Kampf gegen den Drittligisten TSV Limmer das Endspiel erst im Elfmeterschießen und damit auch das Ticket für den DFB-Pokal. Dieses Mal qualifiziert sich aber nur der Sieger des Landespokals für den ganz großen Wettkampf. Denn 2017 war Pokalfinalist TV Jahn Delmenhorst als Zweitligaaufsteiger automatisch für den DFB-Pokal gesetzt.

„Wir brauchen einen Sahnetag“, erklärt Schwichtenberg. Der Fokus liegt ganz klar auf der Dienstagspartie im Waldstadion gegen den eine Spielklasse höher spielenden und auf Platz acht liegenden VfL Jesteburg. Schwichtenberg will deshalb die eine oder andere Spielerin am Sonntag im Duell der auf den Plätzen drei und vier liegenden Verfolger schonen oder früher auswechseln – ohne locker zu lassen. „Natürlich will ich auch die drei Punkte haben.“

Auf dem Rückweg aus Göttingen machen die Barumerinnen einen Schlenker über Wolfsburg und schauen sich ab 17.30 Uhr das Champions-League-Halbfinale des VfL gegen den FC Chelsea an. „Vielleicht können wir uns was abgucken“, freut sich Schwichtenberg auf den abwechslungsreichen Sonntag. Erst recht aber auf Dienstag.

Das gilt auch für Rolf Sievers. Jesteburgs Torwarttrainer ist Schwichtenbergs Arbeitskollege. Die Beiden arbeiten zusammen in einem Bauunternehmen in Uelzen und reden sich schon seit Langem die Köpfe heiße. Oder anders ausgedrückt: „Wir piksen uns gegenseitig.“ Eine Wette wurde aber nicht vereinbart, versichert Schwichtenberg. Jedenfalls noch nicht.

Wetten, dass sich auch Burkhard Schorling über den Barumer Finaleinzug freuen würde. Der MTV-Co-Trainer hört bekanntlich am Saisonende auf. „Es wäre ein schönes Abschiedsgeschenk, wenn wir ins Finale einziehen würden“, will Schwichtenberg auch für seinen Assistenten gewinnen.

Im zweiten Halbfinale am Dienstag ist der Regionalligist TSG 07 Burg Gretesch ab 15 Uhr beim Landesligisten Hannover 96 zu Gast.

Von Arek Marud

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