Brisantes Wiedersehen

Handball-Landesliga: TV Uelzen in Clenze zum Siegen verdammt

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Bereit für den großen Wurf gegen die Clenzer Ex-Kollegen: TVU-Torwart Jan-Niklas Schenk.

Uelzen/Clenze. Der Trainer und zwei seiner Spieler mit Clenzer Vergangenheit, dazu der Derbycharakter und ein sportlich sehr brisantes Duell: Die noch punktlosen Landesliga-Handballer des TV Uelzen stehen am heutigen Sonnabend (19.30 Uhr) vor einem hochinteressanten Nachbarschaftsduell bei der SG Südkreis Clenze.

Sein Einsatz wäre wichtig: Neuzugang Christian Böttner gab beim unglücklichen 28:34 gegen den MTV Dannenberg sein Heimdebüt, ist aber aktuell etwas angeschlagen.

„Das Ding müssen wir gewinnen“, fordert Herbert Mendrizik in einem in vielerlei Hinsicht außergewöhnlichen Spiel. Der TVU-Coach war sieben Jahre lang Trainer in Clenze. Allerdings ist das bereits zehn Jahre her. „Die Mannschaft ist eine Generation weiter“, will Mendrizik von einem besonderen Duell nur wenig wissen. Immerhin: 2006 hatten unter ihm mit Chris Kotlowski und Ronny Lehr zwei Akteure gespielt, die immer noch für Clenze aktiv sind. Wesentlich frischere Erinnerungen an den aktuellen Tabellenzehnten, der mit 2:6 Punkten ebenfalls auf ein Erfolgserlebnis angewiesen ist, hat Uelzens Torwart Jan-Niklas Schenk, der bis zum Sommer in Clenze spielte und dort noch wohnt. Auch Christian Lüder hat eine Clenzer Vergangenheit. Doch der TVU-Neuzugang fällt mit einer schweren Gesichtsverletzung lange aus. Beim 28:34 gegen den MTV Dannenberg am vergangenen Sonnabend bekam er einen Schlag ab und wurde inzwischen operiert. Da mit Marius Eder (Bänderriss) ein weiterer Mittelmann fehlt, gehen Mendrizik die Alternativen aus. Nikolas Walther ist eine Option, falls er nicht zum Dienst muss.

Nach 0:10 Punkten stehen die katastrophal gestarteten, aber phasenweise durchaus überzeugend spielenden Uelzener als Tabellenletzter massiv unter Druck. Mendrizik hofft auf den berühmten „überspringenden Funken. Uns fehlt ein Erfolgserlebnis. Wir haben momentan auch kein Glück. Es ist ein entscheidendes Spiel.“

Von Arek Marud

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