Ende einer langen Traditon

Echo ist verstummt: TuS Bodenteich stellt seine Stadionzeitung ein

Vier Personen schauen gut gelaunt in die Kamera.
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Der TuS Bodenteich bedankte sich bei Dagmar und Uwe Kahl (links) sowie deren leitendem Mitarbeiter Andreas Glaschke (rechts). Friedhelm Knüppel (Zweiter von links) übergab Präsente.

Eine lange Tradition geht zu Ende. Der TuS Bodenteich stellt die Produktion seiner beliebten Stadionzeitung anlässlich der Fußball-Heimspiele ein.

Bad Bodenteich - Wenn nach der Winter- und Coronapause die Punktspiele in der Fußball-Bezirksliga wieder beginnen werden, müssen die Zuschauer im Waldstadion des TuS Bodenteich auf eine vertraute und lieb gewonnene Institution verzichten. Es wird dann keine Stadionzeitung „TuS-Echo“ mehr geben.

„Bereits seit einiger Zeit nahm das Interesse an der vom TuS herausgegebenen und aufwendig hergestellten Stadionzeitung kontinuierlich ab, sodass die Auflage bereits auf 50 verringert werden musste“, erklärt Vereinspressesprecher Friedhelm Knüppel. Trotzdem seien fast bei jedem Spiel immer noch zehn bis 20 Hefte im Kassenhäuschen liegen geblieben.

Der Vorstand des TuS Bodenteich entschied sich „schweren Herzens“, die Stadionzeitung einzustellen. Der Produktionsaufwand stehe inzwischen „leider in einem keinem vertretbaren Verhältnis mehr zum gering gewordenen Zuschauerinteresse an dieser gedruckten Informationsbroschüre“, begründen die Verantwortlichen.

Seit wann genau die Stadionzeitung des TuS Bodenteich an die Besucher der Heimspiele ausgegeben wurde, ist bei den Blau-Weißen nicht genau bekannt. Knüppel: „Die ältesten im TuS-Archiv vorliegenden Exemplare stammen vom Anfang der 80er Jahre des vorigen Jahrhunderts.“

Eine der ersten Ausgaben der Stadionzeitung zum Heimspiel am 17. September 1983 gegen SuS Northeim.

Der geringe Umfang von anfangs acht Seiten wuchs über die Jahre auf zeitweise bis zu 24 Seiten, als aus der Stadionzeitung mit überwiegend Fußball-Themen eine Vereinszeitung werden sollte, in der sich alle Sparten des Vereins wiederfanden.

Als erste Redakteure sind der langjährige Rekordspieler und Trainer Rainer Kölling und der ehemalige Ligaobmann Joachim Kelch bekannt. Danach übernahm Ditmar Grote für viele Jahre die Redaktion. Seine Nachfolger wurden für einige Jahre Marco Arndt und Marcel Putz, die als Spieler der 1. Herren für die Erstellung der Zeitung die Verantwortung übernahmen. Seit 2013 ist Friedhelm Knüppel für die redaktionelle Erstellung der Zeitung verantwortlich.

Zum Abschied überreichte Knüppel im Auftrag des TuS-Vorstandes einen Blumenstrauß und Geschenke an Dagmar und Uwe Kahl, die mehr als 15 Jahre für den Druck der Hefte sorgten. In einer letzten, online auf der TuS-Internetseite zu lesenden Ausgabe bedankte sich der Klub bei allen Mitwirkenden.

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