dm Heide Basketball Cup: Heide Knights werden Zweiter und rüsten auf

„Bitterer Beigeschmack“

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Neu im Dress der Heide Knights: Jonas Bebert, der es hier mit der Braunschweiger Defense aufnimmt.

am Ebstorf. Licht und Schatten bei den Ebstorf Heide Knights. Die Basketballer aus der 2. Regionalliga zeigten bei der Premiere ihres „dm Heide Basketball Cups“ schwankende Leistungen.

Nach dem deutlichen 106:58-Sieg gegen die SG Braunschweig im Halbfinale verloren die Ebstorfer im Endspiel gegen den Eimsbütteler TV (1. Regionalliga) mit 57:82. Zum Auftakt verkörperten die Gastgeber die von Trainer Leo Niebuhr geforderten Tugenden, gaben sich auch mit einem zwischenzeitlichen 20-Punkte-Vorsprung nicht zufrieden und landeten mit leidenschaftlicher, kampfbetonter Spielweise den Kantersieg, den Niebuhr als „Hausnummer“ bezeichnete.

Getrübt wurde dieser Eindruck durch Schwächephasen im Finale. Wann immer Eimsbüttel Druck und Tempo erhöhte, ließ Ebstorfs Gegenwehr spürbar nach. „Wir wurden einfach überrannt. Das hat nichts mit Talent zu tun, wenn wir einfach stehen bleiben, sondern mit dem Wollen. Ein bitterer Beigeschmack, den ich nicht akzeptieren kann“, drückte sich Niebuhr gewohnt deutlich aus.

Mit Jonas Bebert und Paul Packheiser waren zwei Neuzugänge am Start. Beide studieren in Lüneburg. Vor allem Bebert hat das Zeug dazu, in der ersten Fünf zu stehen. Auch Justus Koch ist nach einjähriger Pause wieder dabei. Neuzugang Nummer vier ist Georgiy Mutyev, der früher für die Dublin Business School (College Basketball Ireland), Rist Wedel (2. Regionalliga) und Centralia High School (USA/High School Basketball) spielte, aber am Sonnabend fehlte. Auch er könnte einer der Schlüsselspieler werden.

Neben Mutyev fehlten U15-Juniorennationalspieler Tjark Lademacher (die AZ berichtete ausführlich) sowie Konrad Burda und Rouven Lopez. „Ich bin mit dem Kader sehr zufrieden“, sagt Niebuhr, dem somit 18 Spieler zur Verfügung stehen. Darunter natürlich Frederik Homa, der sehr stark spielte und Daniel Bischoff, der ebenfalls einen sehr überzeugenden Eindruck hinterließ. Spiel um Platz drei ging an die Rendsburg Twisters nach einem 103:54 gegen Braunschweig. Im zweiten Halbfinale verloren die Rendsburger gegen Eimsbüttel mit 53:83.

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