Bienenbüttels 0:14 – „Ergebnis ärgert mich maßlos“

Bienenbüttel. „Das war oberpeinlich, ich habe mich geschämt“, sagt Thorsten Geiseler. Der Manager des Fußball-Landesligisten TSV Bienenbüttel war am Sonntag Augenzeuge der historisch hohen 0:14-Pleite seiner Mannschaft beim Mitabsteiger TV Meckelfeld.

Die Gastgeber stellten das bis dato offensivschwächste Team der gesamten Liga und schossen gegen den TSV in diesen 90 Minuten mehr als ein Viertel ihrer gesamten Saisontore. Allein Dennis Weihe traf acht Mal. Lange Zeit hatten die Grün-Weißen mitgehalten, gingen mit einem knappen 0:1-Rückstand in die Halbzeitpause.

In der letzten Viertelstunde brachen mit dem Treffer zum 0:6 dann aber alle Dämme. Geiseler: „Das war Arbeitsverweigerung. Die Spieler haben bei den Gegentore teilweise gelacht.“ Konsequenzen aus dem Debakel will der Manager so kurz vor dem Saisonende nicht mehr ziehen. Das Team soll die Spielzeit am kommenden Sonnabend mit der letzten Partie gegen die SV Drochtersen II ordentlich zu Ende bringen.

Geiseler zeigt sogar etwas Verständnis für die Mannschaft, die sich trotz des schon lange feststehenden Abstiegs bisher so anständig präsentierte habe.

So musste der TSV in Meckelfeld mit einer Not-Elf antreten. Trainer Sören Hillmer, der in der kommenden Saison zum TSV Gellersen wechseln wird, war der einzige Ersatzspieler auf der Bank. Er mochte nach der Partie keine Stellungnahme abgeben. Geiseler stellt klar: „Das Ergebnis ärgert mich maßlos.“

Immerhin zeigt sich der TSV-Manager erfreut darüber, dass bei dem Debakel nicht auch noch jemand vom Platz geflogen ist. Geiseler: „Das war das Beste an der Geschichte. Aber wir haben ja auch nicht mal gefoult.“

Von Bernd Klingebiel

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