1. Kreisklasse: Suhlendorf geht beim TSV mit 1:5 unter / Römstedt ist Herbstmeister, Niendorf verlässt Abstiegsränge

Bienenbütteler Paukenschlag

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Für dieses Foul an Stadensens Daniel Oetzmann sieht Maxim Trapeznikov die gelbe Karte, später muss der Niendorfer mit Gelb-Rot vorzeitig vom Feld.

Uelzen/Landkreis. Für den „Paukenschlag“ am 11. Spieltag der 1. Fußball-Kreisklasse sorgte der TSV Bienenbüttel II, der den Tabellenzweiten TSV Suhlendorf gleich mit 5:1 bezwang.

Der Tabellenführer MTV Römstedt ließ sich auch von Germania Ripdorf (5:1) nicht aufhalten und sicherte sich damit bereits die Herbstmeisterschaft.

Am Tabellenende gewann der TSV Niendorf/Halligdorf gegen SV Stadensen und verließ die Abstiegsplätze. Dort finden sich nun die Jelmstorfer wieder, die gegen Oetzen/St. nach 2:0-Führung noch mit 2:6 eingingen.

Bienenb. II – Suhlendorf 5:1

Zunächst passierte wenig Aufregendes in Bienenbüttel, doch nach dem 1:0 durch den Heber von Lennart Schöpke präsentierte sich der Tabellenzweite aus Suhlendorf unsortiert. Die Heimelf nutzte dies aus und erhöhte prompt. Zu Beginn der zweiten Halbzeit machte der Favorit dann Druck, doch mit dem 4:1 durch Niklas Niemann war die Messe gelesen und die Überraschung perfekt!

• Tore: 1:0 Schöpke (28.), 2:0 Möhrmann (40.), 3:0 Niemann (43.), 3:1 Grafe (49.), 4:1 Niemann (58.), 5:1 Schöpke (62.).

Rosche II – Sp. Veerßen 1:3

Während sich Veerßens Trainer Oliver Ecke über eine „100-prozentige Chancenverwertung“ freute, blies sein Gegenpart Lars Richter Trübsal. Seine Roscher bestimmten vor allem den ersten Durchgang klar, nutzten aber drei klare Torchancen nicht. „Nach dem 0:1 gingen dann die Köpfe runter“, sah Richter später die Felle davonschwimmen.

• Tore: 0:1 Levin (60.), 0:2 K. Fiedler (70.), 0:3 El-Zein (89.), 1:3 Meister (90.).

Römstedt – G. Ripdorf 5:1

Eine Halbzeit lang war Ripdorf im Spitzenspiel richtig gut dabei. „Das war spielerisch das Beste, was ich bisher in Römstedt gesehen habe“, lobte Römstedts Trainer Torben Tutas den starken Gegner. Sein MTV kam vor allem in den zweiten 45 Minuten auf Touren und verdiente sich dann den Erfolg gegen abbauende Germanen auch in der Höhe.

• Tore: 0:1 Ruttig (14.), 1:1 Mießner (16./FE), 2:1 Yardimci (42.), 3:1 Mießner (51./FE), 4:1 Yardimci (67.), 5:1 Samba (86.).

Wrestedt – SC Uelzen II 2:2

„Das war einfach zu wenig“, ärgerte sich Wrestedts Trainer Thomas Jürgens und meinte damit sowohl Ergebnis als auch Leistung. Der Sportclub stellte vor allem nach der Pause die bessere Mannschaft, so dass der Last-Minute-Ausgleich von Andreas Bries den Platzherren richtig schmeichelte.

• Tore: 1:0 Grassau (1.), 1:1 Kljajic (33.), 1:2 Ali (50.), 2:2 Bries (90.).

Böddenstedt – Suderb. II 0:1

Nach der verdienten Führung der Suderburger bissen sich die Böddenstedter ins Spiel zurück. Doch der sonst so treffsichere Torjäger Oliver Menges ließ zwei dicke Möglichkeiten liegen, und so bejubelten am Ende die Gäste den prestigeträchtigen Sieg im Derby. „Ein Unentschieden wäre gerechter gewesen“, meinte Böddenstedts Coach Jörn Drögemüller.

• Tor: 0:1 Hedt (23.). Niendorf/H. – Stadensen 4:2

„Heute war das Glück auf unserer Seite“, freute sich Niendorfs Trainer Johann Egel. Sein Team konterte immer wieder gefährlich und zeigte auch in den Zweikämpfen den nötigen Biss. Nach dem Ausgleich durch Nick Meyer schien das Spiel zu kippen, doch der überragende Artur Propp traf nur sechs Minuten später zum 3:2. Niendorfs Maxim Trapeznikov sah noch Gelb-Rot (70.).

• Tore: 1:0 Bashenow (5.), 2:0 Propp (17.), 2:1, 2:2 Meyer (30./58.), 3:2 Propp (64.), 4:2 P. Oetzmann (80./Eigentor).

Jelmstorf – Oetzen/St. 2:6

Aus einem Traumstart wurde ein Albtraum. Die Jelmstorfer verspielten eine 2:0-Führung und brachen in der zweiten Halbzeit sogar ein. „Wir haben den Faden verloren, kamen nicht mehr in die Zweikämpfe“, stellte Jelmstorfs Spieler Jan Homann enttäuscht fest.

• Tore: 1:0 Morina (1.), 2:0 Alves-Dias (17.), 2:1 Koch (36.), 2:2 L. Hilmer (43.), 2:3 Kesterke (58.), 2:4 Ramünke (61.), 2:5 Kesterke (63.), 2:6 Thomsen (89.).

Von Immo de la Porte

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