Heide-Wendland-Liga: Union erwartet Herbstmeister / Holdenstedt, FCO und SC 09 auswärts

Bevensen sehnt Winterpause herbei

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Ein schweres Unterfangen hat die Union Bevensen um Maan Tabbaa (Zweiter von links) und Marcel Meierlein vor der Brust.

Uelzen/Landkreis – Zum Jahresabschluss steigt in der Fußball-Kreisliga am 1. Adventssonntag der 17. Spieltag. Dabei erhofft sich der zuletzt starke Tabellenvierte SV Holdenstedt bei Schlusslicht SC Lüneburg drei weitere Punkte im Aufstiegsrennen.

Schwierigere Aufgaben haben Union Bevensen (gegen Primus SV Scharnebeck), der FC Oldenstadt (beim TSV Mechtersen/Vögelsen) und der SC 09 Uelzen (beim TuS Wustrow) vor der Brust.

SC Lüneburg – SV Holdenstedt (So., 12 Uhr)

Beim Tabellenletzten sind die Voraussetzungen klar: Holdenstedt ist hoher Favorit! Nicht umsonst haben sich die Lila-Weißen in den zurückliegenden Wochen als aktueller Tabellenvierter bis auf einen Punkt an die Aufstiegsplätze herangetastet, punkteten zuletzt fleißig in den Topspielen gegen Vastorf (2./1:1) und Wustrow (3./3:1).

Gastgeber SCL dagegen kassierte in den vergangenen vier Duellen vier Klatschen und 1:30 Tore, holte nur einen Zähler in acht Partien. Dennoch weiß SVH-Coach Martin Lübkert, wie knifflig manchmal gerade solche Spiele sein können: „Wir müssen genauso konzentriert und engagiert auftreten wie zum Beispiel gegen Wustrow. Das Hinspiel-3:3 gegen die Lüneburger sollte Warnung genug sein. Natürlich wollen wir unbedingt dreifach punkten und mit einem guten Gefühl in die Winterpause gehen.“

Union Bevensen – SV Scharnebeck (So., 14 Uhr)

„Wir sind froh, wenn wir in die Winterpause kommen und einige Spieler ihre Verletzungen auskurieren können“, fiebert Bad Bevensens Trainer Thorsten Schüler dem Duell mit dem Herbstmeister mit gemischten Gefühlen entgegen. „Personell sieht es für Sonntag wieder sehr dünn aus.“

Die Union tritt seit vielen Wochen auf der Stelle, gewann nur zwei ihrer letzten zehn Partien und muss den Blick eher nach unten richten. An der Außenseiterrolle der Kurstädter gibt es nichts zu rütteln. „Trotzdem oder gerade deshalb wollen wir gegen Scharnebeck gerne noch etwas Zählbares einsacken“, hofft Schüler auf eine Energieleistung seiner Männer. „Es wäre schön, wenn wir unseren in letzter Zeit wirklich nicht verwöhnten Zuschauern nochmal eine gute Leistung zeigen könnten.“

TSV Mechtersen/V. – FC Oldenstadt (So., 14 Uhr)

In Vögelsen kreuzen zwei abstiegsgefährdete Teams ihre Klingen. Um ein wenig entspannter in die Winterpause zu gehen, werden sie im direkten Duell noch einmal alles in die Waagschale werfen. „Meine Mannschaft hat am Vorsonntag gegen Woltersdorf (1:1) alles reingeschmissen“, weiß Oldenstadts Coach André Kobus, dass es höchste Zeit für die ersehnte Pause wird. „Der eine oder andere Spieler läuft schon auf der Felge.“ Gastgeber TSV gewann jüngst nach sieben sieglosen Partien in Reppenstedt (2:0), liegt zwei Punkte vor dem FCO. Der besetzt trotzt zuletzt vier Zählern aus zwei Spielen immer noch den drittletzten Rang. „Im Hinspiel haben wir einen sehr glücklichen 2:1-Heimsieg eingefahren“, blickt Kobus zurück. „Ein Unentschieden würde ich diesmal im Vorfeld unterschreiben.“

TuS Wustrow – SC 09 Uelzen (So., 14 Uhr)

Dass man den torhungrigen Ligadritten aus Wustrow nicht ins Rollen bringen darf, bekam der SC im Hinspiel (1:5) kräftig zu spüren. „Wir müssen als geschlossene Einheit auftreten, 120 Prozent Gas geben“, gibt Harald Voigts vom Uelzener Trainerteam die Marschrichtung vor. Er weiß natürlich, dass seine Mannschaft „nur“ Außenseiter ist. „Stimmt die Einstellung nicht, wird da nicht viel zu holen sein und man kann unter die Räder kommen.“ Aber auch der TuS ist zu Hause nicht unverwundbar, verlor drei von neun bisherigen Heimspielen. Trotz einiger Ausfälle im Team hofft Voigts auf eine dicke Überraschung: „Auch dieses Spiel muss erst einmal gespielt werden!“

VON MICHAEL KLINGEBIEL

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