FC Oldenstadt: Großer Appetit auf den 7. AZ-Presse-Cup, aber kleiner Kader

Bescheidener Überflieger

Im Vorjahr sorgte der damalige Kreisligist FC Oldenstadt beim 6. AZ-Presse-Cup für Furore und wurde am Ende Vierter. Nun wäre das Erreichen der Zwischenrunde bereits ein Erfolg. Foto: B. Klingebiel

Uelzen-Oldenstadt. Im Vorjahr Geheimfavorit, nun einer unter vielen: Der FC Oldenstadt schlüpft in eine bescheidene Rolle. Und macht für seine Zurückhaltung die Verletztenmisere verantwortlich.

„Wir haben ein Seuchen-Halbjahr hinter uns“, rekapituliert Interimstrainer Andreas Mnich, der gemeinsam mit Thorben Hoffmann (Trainer der Reserve) nach dem Rücktritt von Thorsten Schüler vorübergehend in die erste Reihe rückt. Dem Duo steht ein Mini-Kader beim 7. AZ-Presse-Cup am Sonnabend, 4. Januar, in der HEG-Halle zur Verfügung. Zum Abschluss der Hinrunde fehlten aus Verletzungsgründen elf Spieler, viele von ihnen haben deshalb Hallenverbot.

Nach Platz vier im Vorjahr sind die diesjährigen Ziele vergleichsweise bescheiden, die Zwischenrunde wäre für das Team bereits ein schöner Erfolg. Beflügelt von der Spitzenposition in der Kreisliga waren die Oldenstädter nahezu in Bestbesetzung beim 6. AZ-Presse-Cup in die Vorschlussrunde gestürmt und wurden Überraschungs-Vierter. Dieses Personal- und Erfolgs-Potenzial fehlt nun dem abstiegsbedrohten Bezirksligisten, der kein Verletzungsrisiko eingehen möchte, „auch wenn es ein tolles Turnier ist“, betont Mnich. Einer aber fehlt sehr wahrscheinlich: Robert Bruck kehrt erst am Sonnabend aus dem Urlaub zurück. Er ist Oldenstadts absoluter Hallenspezialist. Mnich: „Ich hoffe, dass er während des Turniers noch dazustößt.“ Aller Probleme zum Trotz: Oldenstadts Appetit auf den Presse-Cup ist riesig. Die Mannschaft brennt auf den Einsatz und die Vorrundenspiele gegen den TSV Bienenbüttel, SV Rosche und Germania Ripdorf. Die Hoffnungen ruhen vor allem auf Spielern wie Manuel Kaatz und Dennis Springer, die ihren Beitrag zum angestrebten Weiterkommen leisten sollen.

Von Arek Marud

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