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Heimspiel gegen Suderburg: Barum ist schon heiß aufs Pokal-Viertelfinale

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Von: Arek Marud

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Ein Fußballer setzt bei einem Zweikampf zu einer Grätsche an.
Nach dem SV Holdenstedt (rechts Steven Langner) will der MTV Barum (Pierre Banaschik) dem VfL Suderburg das (Pokal-)Bein stellen. © De la Porte

Die Aussichten sind verlockend. Die Bezirksliga-Fußballer des MTV Barum wollen im Bezirkspokal weit kommen.

Barum - Die Barumer schielen ein wenig Richtung Viertelfinale des Bezirkspokals, obwohl sie am Sonntag um 15.30 Uhr zunächst noch ihr Zweitrundenmatch gegen den VfL Suderburg bestreiten.

Kommen die Barumer eine Runde weiter, geht es wieder zuhause gegen Küsten oder Emmendorf, die wegen einiger Coronafälle im SVE-Lager erst am kommenden Mittwoch spielen werden (die AZ berichtete). „Für uns wäre es das dritte Pokal-Heimspiel in Folge. Die Aussicht, mit einem dann weiteren Sieg im Viertelfinale zu stehen, ist sehr attraktiv“, spricht Spielertrainer Nicolai Bäsler nach dem Erstrundensieg im Elfmeterschießen gegen Holdenstedt vom hohen Stellenwert.

Für Suderburg hat die Partie laut Neu-Trainer Peter Kramer, der mit Thomas Nowak ein gleichberechtigtes Trainerduo bildet, ebenfalls eine große Bedeutung. Allerdings ist das Motiv ein etwas anderes. „Sollten wir gewinnen, hätten wir ein weiteres Testspiel“, erhofft er sich wichtige Erkenntnisse unter Wettkampfbedingungen. Daher wird der VfL weder seine vermeintlich stärkste Elf noch das taktisch ausgereifteste System präsentieren. Kramer: „Wir nutzen das Spiel auch, um die jungen Spieler auf verschiedenen Positionen zu testen. Wir möchten uns ein Bild davon machen, auf welchen Positionen sie funktionieren.“

Sechs junge Spieler kamen in der Sommerpause. Ali Seiler, Lennart Penz, Justin Engelmann, Cedric Grabow vom SV Holdenstedt U18, Hauke Feuerhake vom MTV Gerdau, Max Schröder von Teutonia Uelzen II. Noch wird im Bereich der Ausdauer trainiert – ein Stichwort, bei dem Barums Coach Bäsler hellhörig wird. „Wir haben sehr unterschiedliche Fitnessstände im Team.“

Sebastian Schoß, Daniel Maaß, Steffen Meyer oder Dennis Ohneseit verpassten kaum eine Einheit. Oliver Grelle, Julian Wulf, Yannic Ziesler, Finn-Moritz Richter konnten wegen Krankheit/Verletzungen wenig trainieren. Bäsler: „Die Vorbereitung läuft sehr holprig.“

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