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Torwart Loris Guder ist Barums Punktegarant

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Von: Arek Marud

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Ein Torwart wehrt auf der Torlinie einen Schuss ab.
Nach anfänglichen Fehlern eine Bank im Barumer Tor: Der Ex-Jastorfer Loris Guder. © Klingebiel, Bernd

Er hat dem MTV Barum einige Punkte festgehalten. Am Sonntag (15 Uhr) dürfte Loris Guder gegen den TSV Bardowick vermehrt im Blickpunkt stehen..

Barum – „Ich werde wohl mehr zu tun bekommen als sonst“, sagt der Torwart vor dem Heimspiel gegen den Bezirksliga-Tabellenführer TSV Bardowick im AZ-Liga-Talk.

So ein Spiel gegen den Topfavoriten dürfte dem 25-Jährigen inzwischen leichter fallen als zu Saisonbeginn. Im Sommer wechselte Guder nach sechs Jahren beim TSV Jastorf ins Barumer Waldstadion und beerbte Paul Alvermann und Jan-Phillipp Müller. Vieles ist seitdem anspruchsvoller geworden, erzählt der Schlussmann. Die Qualität der Flanken, die Schüsse, das Tempo und die Trainingsintensität. Obwohl Spielertrainer Nicolai Bäsler mit Guders Leistungen zufrieden ist („er hat die Erwartungen erfüllt und uns einige Punkte festgehalten“), geht der Keeper etwas kritischer mit seinen Auftritten um. „Ich hätte mehr erwartet, habe zu Beginn Fehler gemacht, die uns auch Punkte gekostet haben.“ Zum Beispiel in Römstedt, wo er beim 1:1 einen gegnerischen Spieler nach einem Rückpass anschoss und das Gegentor verursachte.

Unter dem Strich überwiegen jedoch positive Eindrücke. Vor allem der Auftritt beim 2:1-Sieg in Reppenstedt am 18. September, wo er zum Matchwinner avancierte.

Im Vergleich zum Kreisfußball muss Guder jetzt mehr antizipieren. Gerade als mitspielender Torwart. „Ich muss den Ball schnell verarbeiten. Man muss sich besser positionieren.“ Neuerdings auch im Training, wo seit einigen Tagen Neuzugang Andris Kuvsinovs mitmischt und die Qualität anhebt (die AZ berichtete). Guder ist begeistert. „Man merkt, dass er die Leute mitnimmt. Andris kann mit seiner Erfahrung jeden Einzelnen von uns besser machen.“ Fortschritte also, die Guder zuletzt beim Ex-Klub TSV Jastorf vermisste. Nach Trainerwechsel und Weggang mehrerer Spieler sah er auch für sich die Zeit für einen Neuanfang gekommen, nachdem er zuvor Barum mehrmals einen Korb gab. Dass Jastorf Letzter der 1. Kreisklasse ist, lässt ihn nicht kalt. Immerhin spielt dort sein bester Kumpel Martin Schwochow. „Das ist ein wenig traurig und tut weh.“

Am Sonntag zählt aber erst mal nur der MTV Barum. Mit einem Sieg könnten die Blau-Weißen den Titelkampf zumindest ein wenig spannend machen und Bardowick die zweite Niederlage in Folge beifügen. Vielleicht mit einigen Guder-Paraden: „Das wollen wir natürlich versuchen.“

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