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AZ-Team-Check: TSV Lehmke will seine Form in der Abstiegsrunde bestätigen

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Von: Aron Sonderkamp

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Fußballer setzt  mit einem großen Schritt dem Ball nach.
Mit den Fans im Rücken erkämpfte sich der TSV Lehmke (links Patrick Prange) zehn Zähler für die anstehende Abstiegsrunde und glänzte insbesondere beim Auswärtssieg in Stadensen (5:1). © Arek Marud

Besondere Spiele, herausragende Akteure, unvergessliche Momente. In der Serie Team-Check nimmt die AZ das Hinrunden-Abschneiden der Uelzener Fußballklubs genau unter die Lupe. Heute aus der Staffel 1 der 1. Kreisklasse Süd: TSV Lehmke.


Lehmke – Für den TSV Lehmke lief die Saison bisher ganz nach Plan. Mit zehn Punkten auf der Habenseite in der Abstiegsrunde ist das Ziel Klassenerhalt in Sichtweite. „Grundsätzlich hätte ich mit dieser Punktzahl nicht gerechnet. Das Ziel war der Klassenerhalt. Dafür haben wir uns gut verkauft. Bis auf ein, zwei Ausreißer waren die Spiele immer eng“, zeigt sich der Betreuer Arne Scheele zufrieden. Sieben Punkte beträgt nun der Vorsprung auf einen Abstiegsplatz.

Das hat gut geklappt

Der Lehmker Assistent führt die Ausbeute insbesondere auf die Einstellung im Team zurück: „Wir haben kein Spiel vorher abgeschenkt. Auch, wenn es um nichts mehr ging. Unsere Moral war einfach nicht zu brechen.“

Das geht besser

Was den TSV-Kickern ein ums andere Mal fehlte, war die Coolness, eine Führung über die Zeit zu bringen: „Wenn man mal in Front geht, muss man es auch ruhiger zu Ende spielen. Da ist die Cleverness noch nicht so vorhanden“, sagt Scheele. Mit ein wenig mehr Übersicht hätte die Mannschaft „ein paar Spiele besser über die Bühne bringen können“.

Das besondere Spiel

Ausgenommen war davon der unvergessliche Derbysieg im Oktober beim SV Stadensen. Mit 5:1 ließ Lehmke den Hausherren keine Chance und fügte dem SVS die einzige Heimniederlage in der Qualifikationsrunde zu. Scheele: „Wir haben nicht lockergelassen und haben immer weitergemacht.“ Zusätzliche Motivation lieferten die Zuschauer. „Sie waren der zwölfte Mann. So ein Auftritt war wohl auch für sie nicht zu erwarten.“

Der besondere Moment

Die Anhänger lieferten auch die besonderen Momente der Spielzeit. „Wir hatten eigentlich immer viele Zuschauer da. Das ist schon was Besonderes. Selbst die Auswärtsspiele wurden so eigentlich zu Heimspielen“, lobt der TSV-Betreuer.

Der Spieler der Hinserie

„Wir haben eine ziemlich homogene Mannschaft mit ein paar alten Hasen, auch wenn sie erst 25 Jahre alt sind“, erklärt Scheele. Einzelne Akteure hervorzuheben, sei so nicht möglich.

Der Ausblick

Ginge es nach den Lehmkern, darf der TSV seine Punktesammlung von 14 Zählern aus der Qualifikation in der Abstiegsrunde gern wiederholen – auch wenn am Klassenerhalt kaum Zweifel bestehen. Scheele: „Eigentlich droht uns keine Gefahr. Dafür haben wir auch gegen vermeintlich große Gegner zu gut gespielt. Wir müssen aber konzentriert bleiben und die Trainingsbeteiligung hochhalten.“

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